{"id":2022,"date":"2023-09-07T09:05:12","date_gmt":"2023-09-07T07:05:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wikimedia.de\/reshape\/?page_id=2022"},"modified":"2026-04-23T15:10:06","modified_gmt":"2026-04-23T13:10:06","slug":"projekte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wikimedia.de\/reshape\/projekte\/","title":{"rendered":"Projekte"},"content":{"rendered":"<div class='grid grid-cols-12 container'><div class='col-span-12 lg:col-span-8 lg:col-start-3 '>\n\n<div data-anchor-title=\"\" class=\"bb-headline-block\">\n\t<div class=\"anchor-offset\" id=\"\"><\/div>\n\t\t\t<h2 class=\"default \">\n\t\t\t<span class=\"\">\n\t\t\t\tProjekte des Programmjahres 2025\/2026\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/h2>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class='grid grid-cols-12 container'><div class='col-span-12 lg:col-span-8 lg:col-start-3 '><div class=\"bb-accordion-block mb-10\">\n\t<ul>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tAnton Wilhelm Amo Audio Erbschaft Archive\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p>Das Projekt erforscht Leben, Werk und Nachwirkung von Anton Wilhelm Amo (ca. 1703\u2013nach 1753), dem ersten bekannten afrikanischen Philosophen an europ\u00e4ischen Universit\u00e4ten, in einem postkolonialen Kontext. Ein digitales Audioarchiv macht Erinnerungen von Wissenschaftler*innen, Kulturschaffende und Aktivist*innen h\u00f6rbar. Entstehen sollen Audio-Produktionen, Workshops, \u00dcbersetzungen und Printmaterialien, die historische Quellen und zeitgen\u00f6ssische Stimmen verbinden. Das Archiv f\u00f6rdert Wissensaustausch, kulturelle Teilhabe, Mehrsprachigkeit und barrierefreie Zug\u00e4nge und sensibilisiert f\u00fcr Kolonialgeschichte und Rassismus. Die Inhalte werden online frei zug\u00e4nglich ver\u00f6ffentlicht, partizipativ aufbereitet und bilden eine Grundlage f\u00fcr Bildungsarbeit, Forschung und globale Auseinandersetzung mit Amos Leben und Werk.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tZugeh\u00f6rt &amp; \u2026 Zugeh\u00f6rig? Kinder erz\u00e4hlen!\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p>Das Projekt dokumentiert die Erfahrungen von Kindern mit Migrationsgeschichte an deutschen Schulen. Viele erleben Rassismus im Alltag, was sich negativ auf ihr Wohlbefinden und ihre Lernleistung auswirkt. Das Projekt gibt diesen Kindern eine Stimme und untersucht, wie Zugeh\u00f6rigkeit ihr Selbstwertgef\u00fchl und ihre Teilhabe st\u00e4rkt. Mithilfe eines mehrsprachigen, selbst entwickelten KI-Interviewassistenten werden Gespr\u00e4che in der bevorzugten Sprache gef\u00fchrt, erg\u00e4nzt durch pers\u00f6nliche Videoaufnahmen und Portr\u00e4ts. Die daraus entstehenden Materialien zeigen, wie Kinder Diskriminierung erleben, Resilienz entwickeln und was sie sich von Schule und Gesellschaft w\u00fcnschen. Die Ergebnisse \u2013 ein mehrsprachiger Bericht, Videointerviews und eine begleitende Plakataktion \u2013 werden unter freier Lizenz ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tResilient Voices Visual Archive\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p>Resilient Voices Visual Archive ist ein Fotografie- und Storytelling-Projekt. Es zentriert queere BIPoC, Frauen*, in Berlin und Brandenburg. Ihre Lebensrealit\u00e4ten und kulturellen Ausdrucksformen, die in \u00f6ffentlichen Archiven h\u00e4ufig kaum sichtbar sind, werden in 30\u201340 Fotografien dokumentiert und durch Essays von Community-Mitgliedern erg\u00e4nzt. Das Archiv stellt W\u00fcrde, Authentizit\u00e4t und Vielfalt in den Mittelpunkt und vermeidet defizitorientierte Darstellungen. Es sammelt m\u00fcndliche Erinnerungen und Reflexionen \u00fcber Resilienz, Herkunft und queere Befreiung. Das Projekt wird von queeren BIPoC geleitet und von Ehrenamtlichen unterst\u00fctzt, wodurch Selbstrepr\u00e4sentation und Kontrolle \u00fcber die eigenen Inhalte gew\u00e4hrleistet werden. Alle Materialien werden unter einer Creative-Commons-Lizenz ver\u00f6ffentlicht und auf Wikimedia Commons bereitgestellt, sodass sie frei f\u00fcr Bildungs-, Forschungs- und \u00d6ffentlichkeitszwecke genutzt werden k\u00f6nnen. Bei einer Veranstaltung in Berlin werden sowohl die Community als auch die interessierte \u00d6ffentlichkeit eingeladen, sich mit den entstandenen Erz\u00e4hlungen auseinanderzusetzen. So entsteht eine nachhaltige Ressource, die Sichtbarkeit, Anerkennung und Erinnerungsarbeit f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tRabelades Farm\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p>Rabelades Farm ist ein agrar\u00f6kologisches Projekt von queeren Schwarzen Menschen in Brandenburg, das afrikanische indigene Boden- und Wasserschutztechniken wie <i>Fanya Juu<\/i>, <i>Fanya Chini<\/i> und die Halbmond-Methode sichtbar macht. Ab M\u00e4rz 2026 soll ein erosionsgef\u00e4hrdetes Gel\u00e4nde mithilfe dieser gemeinschaftlichen, niedrigschwelligen Methoden in monatlichen BIPoC-Community-Aktionen umgestaltet werden. Das Projekt dokumentiert diese Transformation durch kurze Social-Media-Videos, ausf\u00fchrlichere Lernmaterialien und Interviews mit afrikanischen Expert*innen, um frei zug\u00e4ngliches Wissen zu schaffen. Durch die Sichtbarmachung afrikanischer Beitr\u00e4ge zu nachhaltiger Landwirtschaft, die in westlich gepr\u00e4gten Erz\u00e4hlungen h\u00e4ufig weniger Beachtung finden, r\u00fcckt das Projekt marginalisierte Perspektiven in den Mittelpunkt und f\u00f6rdert so die Selbsterm\u00e4chtigung der eigenen Community. Zu den Ergebnissen geh\u00f6ren How-to-Anleitungen, Vorher-Nachher-Aufnahmen der Renaturierung sowie eine st\u00e4rkere Sichtbarkeit indigener \u00f6kologischer Praktiken. Damit tr\u00e4gt das Projekt zu Freiem Wissen bei und f\u00f6rdert F\u00e4higkeiten und Solidarit\u00e4t innerhalb von BIPoC-Communities.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tMaghreb Stimmen\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p>\u201eMaghreb Stimmen\u201c ist ein Projekt, das die Lebensrealit\u00e4ten von Menschen aus Marokko, Algerien und Tunesien in Deutschland dokumentiert. Ziel ist es, die Erfahrungen von Gastarbeiter*innen und deren Nachkommen sichtbar zu machen, bevor Zeitzeug*innen verloren gehen. Thematisch werden Rassismus, Gender, soziale Teilhabe und Klassenunterschiede behandelt, um die komplexen Lebensbedingungen der Community zu beleuchten. Das Projekt umfasst pers\u00f6nliche Interviews in Deutsch, Arabisch (Darija) und Tamazight sowie erg\u00e4nzende Artikel in einem Magazin. Die Inhalte werden unter freien Lizenzen ver\u00f6ffentlicht, um einen breiten Zugang zu erm\u00f6glichen und interkulturellen Austausch zu f\u00f6rdern. So entsteht eine dauerhafte Sammlung individueller Geschichten, die das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Maghreb-Community st\u00e4rken.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tMigraMemory: Women of Change\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p>MigraMemory: Women of Change ist ein Projekt, das die Erfahrungen und gesellschaftlichen Beitr\u00e4ge migrantischer Frauen in Deutschland sichtbar macht. Im Zentrum stehen drei journalistische Kurzvideos (Deutsch\/T\u00fcrkisch\/Kurdisch), in denen Serpil Temiz Unvar, Semiya \u015eim\u015fek und \u2013 sofern m\u00f6glich \u2013 Nachkommen von Mevl\u00fcde Gen\u00e7 ihre Geschichten selbst erz\u00e4hlen. Die Videos dokumentieren handlungsstarke Formen von Widerstand gegen Rassismus und Engagement f\u00fcr demokratische Teilhabe jenseits medialer Reduktionen auf Betroffenheit oder Opferrollen. Sie werden frei lizenziert ver\u00f6ffentlicht und schaffen so eine zug\u00e4ngliche, mehrsprachige Ressource f\u00fcr Bildungsarbeit, Journalismus und Community-Projekte. Das Projekt zentriert migrantische Realit\u00e4ten, hinterfragt dominante Mediennarrative und verankert migrantisches Wissen dauerhaft in der \u00d6ffentlichkeit. In Zusammenarbeit mit migrantischen Selbstorganisationen entstehen Inhalte gemeinsam mit den Communities, um authentische Erinnerungen zu bewahren.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tKlang der Erinnerung \u2013 Pflege, Verlust und Musik in alevitischen Gastarbeiterfamilien\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p>\u201eKlang der Erinnerung \u2013 Pflege, Verlust und Musik in alevitischen Gastarbeiterfamilien\u201c gibt alevitischen Erwachsenen der \u201e1. Generation Gastarbeiterkinder\u201c Raum, ihre Familiengeschichte zu erz\u00e4hlen. Viele haben ihre Eltern bis zum Lebensende gepflegt; diese kamen aus Anatolien, sprachen Zazaki, hatten keine Schulbildung und waren Analphabet*innen. Ein roter Faden ist die Musik der Aleviten \u2013 oft melancholisch, in Zazaki, erz\u00e4hlt von Trennung, Verlust und harter Arbeit. F\u00fcr die Kinder bleibt sie ein starker Erinnerungsanker, der Trost spendet und \u00fcber den Tod hinaus mit den Eltern verbindet. Interviews, Musikaufnahmen und Fotos dokumentieren diese Erfahrungen und werden unter freier Lizenz ver\u00f6ffentlicht. Eine Wanderausstellung mit Portr\u00e4ts, Zitaten und QR-Codes zu Musikst\u00fccken macht das Wissen f\u00fcr Schulen, Vereine und Kulturzentren kostenlos zug\u00e4nglich und zeigt die Verbindung von biografischem Erinnern, kultureller Identit\u00e4t und Migrationsgeschichte. Das Projekt fragt gezielt nach den Auswirkungen der Pflege, der Trauer und der Rolle der Musik im Alltag der Interviewten.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tArchiving Vietnamese orphan humanitarian scholarship receivers in West Germany (1971 \u2013 1973)!\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p>Dieses Projekt dokumentiert die Erfahrungen vietnamesischer (Halb-)Waisen, die Anfang der 1970er Jahre f\u00fcr eine Berufsausbildung nach Westdeutschland kamen, aber aufgrund des Endes des Vietnamkrieges gezwungen waren, dort zu bleiben, und jahrzehntelang mit rechtlicher Unsicherheit konfrontiert waren. Ihre Geschichten, die von humanit\u00e4ren Organisationen, deutschen Institutionen und s\u00fcdvietnamesischen Beh\u00f6rden gepr\u00e4gt sind, sind in der vietnamesisch-deutschen Diasporageschichte weitgehend undokumentiert geblieben. Mit zunehmendem Alter dieser Generation drohen ihre Erinnerungen verloren zu gehen. Im Rahmen des Projektes sollen Interviews gef\u00fchrt, Archive recherchiert und relevante Institutionen besucht werden, um den historischen Kontext zu beleuchten. Die Ergebnisse werden auf einem Blog in vietnamesischer, englischer und deutscher Sprache unter einer freien Lizenz ver\u00f6ffentlicht und somit offen zug\u00e4nglich gemacht. Durch die Bewahrung und Weitergabe dieser Berichte leistet das Projekt einen Beitrag zu Freiem Wissen, verst\u00e4rkt marginalisierte Stimmen und f\u00f6rdert das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Migration, Vertreibung und die menschlichen Auswirkungen historischer Programme, die die vietnamesisch-deutsche Gemeinschaft gepr\u00e4gt haben.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\t Archive of waiting\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p>In einer Zeit, in der Visa- und Aufenthaltsverfahren das Leben vieler Menschen pr\u00e4gen, macht dieses \u201elebende Archiv\u201c die oft unsichtbare Verortung von Migration und Zugeh\u00f6rigkeit sichtbar. Gemeinsam mit Berliner Bewohner*innen, die einen befristeten Aufenthaltsstatus haben, sammelt das Projekt Audio-Interviews, fotografische Portr\u00e4ts, Briefe und informelle Dokumente, um zu verstehen, wie dieser andauernde Schwebezustand Identit\u00e4t, Zeitwahrnehmung, Stabilit\u00e4t und Wohlbefinden beeinflussen. Die Ergebnisse werden in einer Fotoserie, einem m\u00f6glichen Fotobuch, ortsspezifischen Formaten und auf einer digitalen Plattform pr\u00e4sentiert, um den Zugang weltweit zu erm\u00f6glichen. Durch das Teilen pers\u00f6nlicher Erfahrungen im Kontext administrativer Prozesse vermittelt das Projekt einen Blick auf die Menschen hinter den Zahlen und f\u00f6rdert Empathie, Verst\u00e4ndnis und Austausch. Alle Materialien werden unter freier Lizenz ver\u00f6ffentlicht und tragen zu Freiem Wissen bei, indem sie f\u00fcr alle zug\u00e4nglich, teilbar und nutzbar sind. So werden marginalisierte Erfahrungen sichtbar gemacht und Einblicke in die sozialen und emotionalen Auswirkungen von Migrationsprozessen erm\u00f6glicht.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tArchive des kolonialen Rassismus: Hintergr\u00fcnde des deutsch-chilenischen Kolonialismus auf dem Mapuche Territorium\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p>Das Projekt beleuchtet deutsche und chilenische Kolonialgeschichte aus Mapuche Perspektive. Im 19.\u202fJahrhundert besetzten Chile und Argentinien mit Unterst\u00fctzung deutscher Siedler*innen Mapuche Territorien, w\u00e4hrend Wissenschaftler Sch\u00e4del f\u00fcr rassistische Studien nach Berlin brachten. Eine R\u00fcckgabe der Verstorbenen hat bisher nicht stattgefunden. Aufbauend auf Tamara Liencuras Masterarbeit werden die Ergebnisse verst\u00e4ndlich aufbereitet: als Brosch\u00fcre auf Deutsch und Spanisch, erg\u00e4nzt durch Archivrecherche und Fotografien relevanter Orte. Das Material wird digital ver\u00f6ffentlicht, frei zug\u00e4nglich gemacht und richtet sich insbesondere an Mapuche Selbstorganisationen sowie Menschen ab 15 Jahren, die sich f\u00fcr machtkritische Perspektiven interessieren.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class='grid grid-cols-12 container'><div class='col-span-12 lg:col-span-8 lg:col-start-3 '>\n\n<div data-anchor-title=\"\" class=\"bb-headline-block\">\n\t<div class=\"anchor-offset\" id=\"\"><\/div>\n\t\t\t<h2 class=\"default \">\n\t\t\t<span class=\"\">\n\t\t\t\tProjekte des Programmjahres 2024\/2025\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/h2>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class='grid grid-cols-12 container'><div class='col-span-12 lg:col-span-8 lg:col-start-3 '><div class=\"bb-accordion-block mb-10\">\n\t<ul>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tHast du schon gegessen?\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400\">Vietnamesische Restaurants sind in deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten weit verbreitet, bieten aber oft nur eine begrenzte Auswahl an Gerichten, die dem deutschen Klischee von \u201easiatischem Essen\u201c entsprechen. Dadurch wird die tats\u00e4chliche Vielfalt der vietnamesischen K\u00fcche und das kulturelle Wissen darum unsichtbar. Das Projekt ,<\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">,Hast du schon gegessen?\u201d<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\"> zielt darauf ab, vietnamesische Esskultur in der Diaspora im Kontext von Kolonial- und Migrationsgeschichte sichtbar zu machen und bestehende Narrative zu dekonstruieren. In einer Reihe von Workshops soll eine kollektive Tischdecke entstehen, die pers\u00f6nliche Geschichten und Rezepte dokumentiert, um durch die Sammlung und den Austausch individueller Erfahrungen innerhalb der Diaspora eine selbstbestimmte Esskultur zu f\u00f6rdern. Langfristig sollen die Ergebnisse auf einer Website ver\u00f6ffentlicht werden, die als fortlaufende Sammlung von Wissen und Erfahrungen aus der Community dient und verschiedene Formate wie Text, Audio und Video umfasst.<\/span><\/p>\n<p><strong>Webseite<\/strong>:\u00a0<a href=\"https:\/\/hastduschongegessen.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.hastduschongegessen.com<\/a><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tFragmente des Alter(n)s in der Migrationsgesellschaft \t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400\">Das Projekt <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">\u201eFragmente des Alter(n)s in der Migrationsgesellschaft\u201c<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\"> besch\u00e4ftigt sich mit den\u00a0 gesellschaftlichen, \u00f6konomischen und individuellen Bedingungen f\u00fcr ein w\u00fcrdevolles Altern von migrierten und migrantisierten Menschen in Deutschland.\u00a0 Im Mittelpunkt stehen dabei die gelebten Erfahrungen und Selbsterz\u00e4hlungen von Menschen mit Migrationsgeschichte, insbesondere solchen, die von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind. Anhand von (Arbeits)Biografien migrantisierter Rentner*innen und solchen, die es bald sein werden, soll untersucht werden, welcher institutionelle Rahmen f\u00fcr sie vorgesehen ist, und welcher Imaginationen es noch bedarf. Es geht nicht nur um Verwundbarkeit, sondern auch um St\u00e4rke und Resilienz: Wie erz\u00e4hlen sie ihre Biografie in Deutschland, welche Rolle spielt(e) die Migration und welche gegenw\u00e4rtigen Themen besch\u00e4ftigen sie? Dieses geteilte Wissen soll \u00fcber eine Website zug\u00e4nglich gemacht werden und als Schnittstelle f\u00fcr den intergenerationellen Austausch dienen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Webseite:\u00a0<\/strong><a href=\"https:\/\/www.altern-migrantisch.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.alternmigrantisch.de\u00a0<\/a><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tClocking In, Dreaming On \t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400\">Clocking In, Dreaming On ist ein Projekt, das sich in verschiedenen Formaten mit den Lebensrealit\u00e4ten und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen von migrantischen Einkaufs- und Essenslieferant*innen in Deutschland auseinandersetzt. Mit einem Fokus auf Fahrer*innen und Lieferant*innen speziell in Berlin, soll die prek\u00e4re Natur ihrer Besch\u00e4ftigung und die systemischen Probleme, die zu ihrer Marginalisierung f\u00fchren, aber weitgehend unerforscht sind, beleuchtet werden. Durch eine Kombination aus Podcasts, Videos, Ausstellungen und Online-Engagement soll Wissen in verschiedenen zug\u00e4nglichen Formaten und unter freien Lizenzen verbreitet werden. Dieser Ansatz zielt nicht nur darauf ab, Beweise und Erkenntnisse zu diesem Thema zu dokumentieren und zu bewahren, sondern auch zivilgesellschaftliche Organisationen, Aktivisten und Gewerkschaften zu ermutigen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sich daf\u00fcr einzusetzen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Podcast episodes<\/strong> (more will be released soon):<\/p>\n<p><iframe title=\"Spotify Embed: E1: Punjab to Potsdamer Platz\" style=\"border-radius: 12px\" width=\"100%\" height=\"152\" frameborder=\"0\" allowfullscreen allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/1tDmDtmVhLiZ8969pntTyp?utm_source=oembed\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tHold the Line: Filipino Family stories of resistance generations apart \t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400\">Hold the Line: Filipino Family stories of resistance generations apart versteht sich als Aufruf an die philippinische Diaspora in Deutschland, die mit Ausbeutung und Diskriminierung in Verbindung mit kolonialer Mentalit\u00e4t konfrontiert ist, aus ihrer Geschichte und ihrem Erbe Kraft zu sch\u00f6pfen und die Tr\u00e4ume ihrer Vorfahren zu verk\u00f6rpern. Das Projekt wird sich mit der\u00a0 intergenerationellen Geschichte des philippinischen Widerstands auseinandersetzen und m\u00f6chte damit auch thematisieren, was dies f\u00fcr junge Aktivist*innen in der heutigen Zeit bedeutet. Dies geschieht durch die Dokumentation von Familienerinnerungen der Gef\u00f6rderten w\u00e4hrend der People\u2019s Power Revolution auf den Philippinen, deren Gegen\u00fcberstellung mit Geschichten von jungen philippinischen Aktivist*innen in Deutschland und der Erkundung von Ber\u00fchrungspunkten zwischen diesen Geschichten. Die Ergebnisse werden in Video-Essays pr\u00e4sentiert, die Filmmaterial mit Archivmaterialien und Audioaufnahmen von Familiengeschichten kombinieren und durch einen dekolonialen Ansatz die gelebten Erfahrungen mit historischen Fakten verweben.<\/span><\/p>\n<p><strong>Die Projektergebnisse werden in K\u00fcrze ver\u00f6ffentlicht<\/strong><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tThe Seen but Unseen: Video Essays\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400\">Visuelle Bilder sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Entwicklung und unseres Selbstverst\u00e4ndnisses. F\u00fcr Schwarze Menschen spielt die Fotografie eine besonders kraftvolle Rolle: Sie pr\u00e4gt die Art und Weise, wie sie wahrgenommen werden und beeinflusst Bilder in der Gesellschaft. Historisch gesehen haben Fotografien Stereotypen geschaffen, die oft nicht ausreichend hinterfragt wurden. In einer Welt, in der wir durch soziale Medien und unser Konsumverhalten st\u00e4ndig von Bildern umgeben sind, ist es wichtiger denn je, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Bei The Seen but Unseen soll eine dreiteilige Video-Essay-Reihe einen Zugang und intensive Auseinandersetzung mit dem Thema erm\u00f6glichen. Jeder Essay beleuchtet ein zentrales Thema der Fotografie: den kolonialen Blick und seinen anhaltenden Einfluss, die (Re)Imagination einer neuen Schwarzen Bildsprache sowie die Rolle der Fotografie als Werkzeug f\u00fcr Empowerment und Widerstand. Ziel der Reihe ist es, diese Themen tiefgehend und sensibel zu untersuchen und ein Bewusstsein f\u00fcr die Auswirkungen von Bildern auf unsere Wahrnehmung und unser Leben zu schaffen.<\/span><\/p>\n<p><b>Video: <\/b>Teil 1 &#8211; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=V-HElkTFELQ&amp;t=21s\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der koloniale Blick<\/a><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tRomani Ged\u00e4chtnis an Samudaripen\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400\">Das Projekt macht es sich zur Aufgabe, transgenerationale und plurale Erinnerungswege von Rom*nja und Sinti*zze an Samudaripen zu er\u00f6ffnen: Durch Besuche von Orten der Verfolgung und Vernichtung von Rom*nja und Sinti*zze im Nationalsozialismus in Serbien und Jasenovac, sollen die Lebens-, Leidens- und Todeswege von Vorfahren der in Deutschland lebenden Rom*nja recherchiert und biografisch durch communitybasiertem Wissen und Erinnerungen vor Ort, aufgearbeitet werden. Dazu werden in Serbien Videointerviews mit Vertreter*innen von Rom*nja-Selbstorganisationen, der zweiten Generation der \u00dcberlebenden und den heutigen Nachkommen gef\u00fchrt und in einem digitalen Workshop zum Wissenstransfer mit Rom*nja und Sinti*zze-Aktivist*innen unter der Fragestellung \u201eWie plurales Ged\u00e4chtnis an den Samudaripen pr\u00e4sentieren?&#8221; diskutiert werden. Teile des erarbeiteten Wissens und der Erinnerung an Samudaripen werden unter freien Lizenzen als Beitrag auf der Website des Roma Antidiscrimination Network ver\u00f6ffentlicht.<\/span><\/p>\n<p><strong>Die Projektergebnisse werden in K\u00fcrze ver\u00f6ffentlicht<\/strong><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tPal\u00e4stinensisches Feministisches Archiv\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400\">Pal\u00e4stinensische Geschichte und Gegenwart sind in Deutschland weitgehend unsichtbar, obwohl in Berlin die gr\u00f6\u00dfte Diasporagemeinschaft Europas lebt. Das Wissen, das \u00fcber Pal\u00e4stinenser*innen zirkuliert, ist gepr\u00e4gt von kolonial aufgeladenen Begriffen, Bildern, Gesetzen, Normen und Stra\u00dfennamen. Diese diskursive Gewalt \u00fcberschreibt nicht nur ihre Geschichte, kollektive Gewalterfahrungen, Widerst\u00e4nde und Solidarit\u00e4ten, sondern entwertet und kriminalisiert auch pal\u00e4stinensische Existenz. In diesem Projekt wird ein feministisches pal\u00e4stinensisches Kollektiv, das sich zur Archivierung pal\u00e4stinensischer Geschichte in Deutschland zusammengefunden hat, seine Arbeit fortsetzen und im Rahmen von re\u00b7shape einen Leitfaden zur Archivarbeit unter freier Lizenz ver\u00f6ffentlichen. In einer Reihe von Workshops sollen wichtige Arbeitsweisen, Methoden und ethische Aspekte der Interviewf\u00fchrung, aber auch der Ver\u00f6ffentlichung von Interviews, Texten und Videomaterial erarbeitet und festgehalten werden. Auf diese Weise soll gezeigt werden, wie eine Archivierungspraxis f\u00fcr die Geschichte einer marginalisierten Community angesichts von staatlicher Repression aussehen kann.<\/span><\/p>\n<p><strong>Webseite<\/strong>: <a href=\"https:\/\/palfem.my.canva.site\/pal-stinensisches-feministisches-archiv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/palfem.my.canva.site\/pal-stinensisches-feministisches-archiv\u00a0<\/a><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tPunch Up TV\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400\">Mit Punch Up TV wird der seit 2018 von Newroz <\/span><span style=\"font-weight: 400\">\u00c7elik <\/span><span style=\"font-weight: 400\">herausgegebene multimediale Podcast Punch Up fortgef\u00fchrt und weiterentwickelt. W\u00e4hrend sich der Podcast auf Themen wie Transfeindlichkeit, Gentrifizierung, Polizeigewalt oder soziale Bewegungen konzentriert, sollen im Rahmen von re\u00b7shape mit mehr technischen und redaktionellen Ressourcen neue Inhalte erarbeitet, die audiovisuelle Qualit\u00e4t verbessert und neue Zielgruppen f\u00fcr marginalisiertes Wissen erreicht werden. Insbesondere soll die Sichtbarkeit von BiPoC Transmenschen erh\u00f6ht und ihre Analysen in den Mittelpunkt ger\u00fcckt werden. \u00dcber einen Zeitraum von einem Jahr sollen monatlich ein Audio-Interview und ein Video ver\u00f6ffentlicht werden, wobei die Interviews mit Aktivist*innen gef\u00fchrt und ihre Arbeit sowie ein (aktuelles) politisches Thema beleuchtet werden. Hierbei wird auch das Ziel verfolgt, verschiedene soziale Bewegungen unter der Fragestellung ,,Was sind die Bedingungen f\u00fcr funktionierende Allianzen?\u201d zusammenzuf\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p>Folge 1: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Y2Sc_b2YNxY\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die W\u00fcrde der Menschen wird jeden Tag angetastet<\/a><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tArchiving the testimonies of survivors of the Mediterranean \t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400\">In den letzten zehn Jahren sind laut dem Missing Migrants Project seit 2014 28.893 Migrant*innen im Mittelmeer verschwunden. Bei diesen Migrant*innen handelt es sich vor allem um Afrikaner*innen aus L\u00e4ndern s\u00fcdlich der Sahara, die verschiedenste Lebensrealit\u00e4ten haben. W\u00e4hrend in den Medien nur \u00fcber das Verschwinden dieser Menschen im Mittelmeer berichtet wird, bleibt die Berichterstattung \u00fcber ihr \u00dcberleben und wie sie Europa und damit auch Deutschland erreichen, meist aus. Ziel des Projektes ist es, die Berichte ihrer herausfordernden Reisen, ihre allt\u00e4glichen Erfahrungen mit der B\u00fcrokratie und der Rassifizierung in Deutschland zu archivieren, aber auch ihre Widerstandskraft zu dokumentieren. Das Hauptziel des Projekts ist es, die Stimmen der \u00dcberlebenden aus Subsahara-Afrika im Mittelmeer sichtbar zu machen, da in den Medien immer nur \u00fcber die Verschwundenen berichtet wird und die \u00dcberlebenden unsichtbar bleiben.<\/span><\/p>\n<p><strong>Podcastfolgen<\/strong> (auf englisch): https:\/\/kangkilingonevoice.podbean.com\/<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tGemeinsam f\u00fcr unsere Zukunft! Jugend gegen Rassismus und Krieg\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<p><span style=\"font-weight: 400\">Das Projekt <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">F\u00fcr die Jugend! F\u00fcr unsere Zukunft! Jugend gegen Rassismus und Krieg!<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\"> hat zum Ziel, Jugendliche zu bef\u00e4higen, ihre soziale Realit\u00e4t und ihr Umfeld durch Fotografie und Videodokumentation einzufangen und zu reflektieren. Dazu finden im Vorfeld Workshops statt, die die Jugendlichen in den Bereichen Fotografie, Videografie, Storytelling und Dokumentation schulen sowie Veranstaltungen, die bestehendes politisches Jugendengagement zu Themen wie Antirassismus und Antimilitarismus aufzeigen und vermitteln. Anschlie\u00dfend werden die erlernten F\u00e4higkeiten in die Praxis umgesetzt: Die Jugendlichen dokumentieren die Veranstaltungen, Workshops und das Zusammenleben durch Fotos und Videos. Das Projekt soll zeigen, wie Jugendliche lernen solidarisch statt in Konkurrenz und Abspaltung voneinander zu leben und dass Jugendliche in der Lage sind, ihre Welt kritisch und kreativ zu reflektieren und zu dokumentieren.<\/span><\/p>\n<p><strong>Die Projektergebnisse werden in K\u00fcrze ver\u00f6ffentlicht<\/strong><\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class='grid grid-cols-12 container'><div class='col-span-12 lg:col-span-8 lg:col-start-3 '>\n\n<div data-anchor-title=\"\" class=\"bb-headline-block\">\n\t<div class=\"anchor-offset\" id=\"\"><\/div>\n\t\t\t<h2 class=\"default \">\n\t\t\t<span class=\"\">\n\t\t\t\tProjekte des Programmjahres 2023\/2024\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/h2>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n<div class='grid grid-cols-12 container'><div class='col-span-12 lg:col-span-8 lg:col-start-3 '><div class=\"bb-spacer-block h-2 lg:h-4 \">\n\t\n<\/div>\n\n<\/div><\/div>\n\n<div class='grid grid-cols-12 container'><div class='col-span-12 lg:col-span-8 lg:col-start-3 '><div class=\"bb-accordion-block mb-10\">\n\t<ul>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tAntikolonialer Raum K\u00f6ln\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<h5><i>Muriel Gonzales Athenas\u00a0 \/ Amdrita Jakupi<\/i><\/h5>\n<p>Viele, insbesondere queere, BIPoC haben im gegenw\u00e4rtigen st\u00e4dtischen Umfeld K\u00f6lns nur begrenzt oder keinen Zugang zu R\u00e4umen, um dekoloniale und antirassistische Gesellschaftsperspektiven zu entwickeln. Das Projekt ist Teil eines antirassistischen Stadtteilprojekts in der K\u00f6lner S\u00fcdstadt. Muriel Gonzales Athenas\u00a0 und Amdrita Jakupi wollen einen physischen dekolonialen Raum f\u00fcr ein Netzwerk aus BIPoC schaffen, die in unterschiedlichen antirassistischen, sozialen und politischen Gruppen aktiv sind.\u00a0 Dieser Antikoloniale Raum in K\u00f6ln soll als eine neue und dringend notwendige Begegnungsplattform dienen. Im Zentrum steht das Wohlbefinden der Beteiligten im B\u00fcndnis, wobei toxische Leistungsdruck-Muster des deutschen Aktivismus durch eine aktive Praxis, die dem entgegensteht, als auch durch einen Austausch und Gespr\u00e4chsr\u00e4ume und eine gemeinsame Analyse \u201eunterbrochen\u201c bzw. transformiert werden sollen.<\/p>\n<p>Das Projekt strebt danach, Methoden der<a href=\"https:\/\/www.akweb.de\/bewegung\/mit-transformative-justice-zu-mehr-sicherheit-ohne-polizei\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> transformativen Gerechtigkeit<\/a> in der Community auszuprobieren, zu lernen und zu verbreiten. Der physische Raum soll den kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Menschen, die dort zusammenkommen, erm\u00f6glichen. Der Raum soll ein Ort der Zuflucht, der Sicherheit und des Zusammenkommens sein und damit den Aktiven erm\u00f6glichen, sich zu erholen und zu regenerieren. Eine generationen\u00fcbergreifende Teilnahme wird angestrebt, unabh\u00e4ngig von Herkunft, sexueller Orientierung, Bildungshintergrund und anderen soziodemografischen Merkmalen.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tAudiofeature James Baldwin\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<h5><i>Christopher Nixon<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.christopher-nixon.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.christopher-nixon.de<\/a><br \/>\n<\/i><\/h5>\n<p>James Baldwin z\u00e4hlt zu den bedeutendsten afroamerikanischen Schriftsteller*innen. Die Neu\u00fcbersetzung seiner Werke bei dtv findet derzeit bei einem breiten Publikum in Deutschland gro\u00dfen Zuspruch. Diese \u201aBaldwin-Renaissance\u2018 beteiligt Schwarze Schriftsteller*innen, \u00dcbersetzer*innen und Communitys nicht, obwohl seine Romane, Essays und Gedichte lange schon zu deren individueller wie kollektiver Identit\u00e4tsfindung in ihrem Alltag von Ausgrenzungs- und Rassismuserfahrungen beitrugen.<\/p>\n<p>Gerade f\u00fcr Queers of Color boten seine Werke den Blick in eine Welt, in der ihre Erfahrungen Sprache und Form bekamen und Hoffnung auf \u201eEin anderes Land\u201c machten. Seine Werke sorgten f\u00fcr die Sichtbarkeit einer intersektionalen Vielstimmigkeit von Schwarzen Lebensweisen, die auch die Communitys of Color und Baldwins Weggef\u00e4hrt*innen nicht immer anerkennen wollten. W\u00e4hrend die globalen M\u00e4rkte weiterhin f\u00fcr den Profit des Globalen Nordens Menschen verdingen, erleben wir in der Post-Trump-\u00c4ra und in dem vom Rechtspopulismus hierzulande bestimmten politischen Klima einen Backlash. Er richtet sich vor allem gegen Queers of Color und macht das H\u00f6ren der mahnenden wie hoffnungsvollen Stimme Baldwins erneut wichtig.<\/p>\n<p>Es soll deshalb ein Audiofeature entstehen, das die intersektionale \u201aSchwarze Queerness\u2018 in Baldwins Werk herausarbeitet und neu bewertet. Dabei wird ebenfalls deutlich, dass queere Schwarze Menschen wie James Baldwin, Audre Lorde und Katharina Oguntoye sowohl die US-amerikanische als auch afrodeutsche Antirassismusbewegung pr\u00e4gten. Das Audiofeature enth\u00e4lt Interviews mit Expert*innen und Aktivist*innen, Archivmaterial, von Schauspieler*innen eingesprochene Passagen aus Romanen und Gedichten, Sounds und Musikst\u00fccke. Diese \u201aFragmente\u2018 werden zu einem Collage-St\u00fcck zusammengef\u00fcgt.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tMondkuchen\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<h5><i>T\u00fa Q\u00f9ynh Nhu Nguy\u1ec5n \/ Sara Djahim<\/i><\/h5>\n<p>Das Projekt m\u00f6chte die Vielfalt and Widerstandspraxen und -strategien der ersten Generation von Migrant:innen und Gefl\u00fcchteten abbilden. Im Mittelpunkt steht dabei der Gedanke, dass nicht nur transgenerationale Traumata, sondern auch Resilienz, Wissen\/Weisheit, Lebenswille und Freude \u00fcberliefert werden. Auf dem Blog Mondkuchen soll dieses bisher unsichtbar gemachte Wissen \u00fcber \u00dcberlebensstrategien und allt\u00e4gliche Praktiken des Widerstands gesammelt werden. Mondkuchen wird verschiedene Formate umfassen, einschlie\u00dflich schriftlicher Beitr\u00e4ge wie Essays, Interviews und Lyrik, aber auch Videos, Fotos und Illustrationen.<\/p>\n<p>Das Projekt beginnt im Rahmen von <em>re\u2022shape<\/em> mit dem Launch der Webseite, die jedoch langfristig als offene Plattform genutzt werden soll. Diese soll letztendlich zu einem Ort werden, wo Wissen, Emotionen und Erfahrungen geteilt werden k\u00f6nnen: Sie soll einerseits den Communitys dienen, um gemeinsame Themen und unterschiedliche Praktiken besprechbar zu machen, und andererseits die Wertsch\u00e4tzung und Achtung zum Ausdruck bringen, die diesen Wissensbest\u00e4nden und denjenigen, die vor uns kamen, zusteht.<\/p>\n<p>&gt;&gt;&gt; Der Blog Mondkuchen ist <strong><a href=\"https:\/\/mondkuchen.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a><\/strong> zu finden.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tCare &amp; Support-Systeme in Zeiten von Krisen\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<h5><i>Xinan Pandan<\/i><\/h5>\n<p>Menschen, die von Rassismus und\/oder Migrationserfahrungen, Be_hinderung, chronischen Erkrankungen, Queerfeindlichkeit, Traumata oder abusiven Herkunftsfamilien betroffen sind, haben oftmals einen st\u00e4rkeren Bedarf nach Unterst\u00fctzung, die ihnen aber kaum zug\u00e4nglich ist. Das Projekt entwickelt ein kostenfrei herunterladbares Arbeitsbuch in Form eines illustrierten Zines zum Thema Support-Systeme f\u00fcr marginalisierte Communitys.<\/p>\n<p>Das Arbeitsbuch soll als Ressource f\u00fcr Input sowie Methoden dienen, um den Aufbau von Support-Systemen zu unterst\u00fctzen. Es richtet sich prim\u00e4r an Menschen, die nicht an Workshops teilnehmen m\u00f6chten oder k\u00f6nnen. Das Arbeitsbuch wird eine Kombination aus Beitr\u00e4gen, Anekdoten, Illustrationen, Beispielen, Reflexionsmethoden und Schreibaufgaben enthalten.<\/p>\n<p>Im Fokus steht einerseits die Erm\u00e4chtigung, individuelle Ver\u00e4nderungen im Handlungsspielraum anzugehen und andererseits die strukturelle Diskriminierung. Es werden umfassendere politische L\u00f6sungen gefordert, um die Lebenssituation f\u00fcr alle zu verbessern.<\/p>\n<p>Das Ziel ist es, Empowerment zu f\u00f6rdern, Handlungsf\u00e4higkeit zu st\u00e4rken, Community-Verbindungen zu vertiefen und marginalisierten Menschen zu erm\u00f6glichen, ein gutes Leben zu f\u00fchren.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tForschungsethik: Philosophie mit ethnografischer Sensibilit\u00e4t\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<h5>Mino<\/h5>\n<p>Die Ethnografie hat im Bereich der Philosophie und in der Wissenschaft im Allgemeinen Aufmerksamkeit gewonnen. Sie gilt als attraktive Alternative gegen\u00fcber abstrakten Theorien oder veralteter Literatur, welche auf problematischen Annahmen \u00fcber marginalisierten Gemeinschaften beruhen. Die Geschichte und das Erbe von Ethnografie als eine Methode, die sich aus dem europ\u00e4ischen Kolonialismus entwickelt hat, wird jedoch oft nicht thematisiert. Sie diente dazu, hierarchische Vorstellungen von Rasse und Kultur zu konstruieren und zu verst\u00e4rken. Das Projekt zielt darauf ab, Abschnitte einer Masterarbeit zu ver\u00f6ffentlichen, die eine kritische Untersuchung der Ethnographie als Forschungsmethode fordert. Das Ziel ist es, ethische Leitlinien f\u00fcr Wissenschaftler*innen zu entwickeln, die mit marginalisierten Gruppen in Kontakt treten. Das Projekt betont die Notwendigkeit, die Disziplin der Philosophie auf ihre Rolle bei der Gestaltung von Konzepten wie Race zu \u00fcberpr\u00fcfen, die historisch gesehen f\u00fcr kolonialistische und rassistische Rechtfertigungen konstruiert wurden.<\/p>\n<p>Das Projekt soll dazu dienen, komplexe akademische Sprache in verst\u00e4ndlichere Begriffe umzuwandeln, um den Inhalt einem breiteren Publikum zug\u00e4nglich zu machen. Obwohl der Hauptfokus auf Wissenschaftler*innen und deren Interaktionen mit marginalisierten Gruppen liegt, k\u00f6nnen die Erkenntnisse des Projekts auch Journalist*innen, K\u00fcnstler*innen, Filmemacher*innen und anderen von Nutzen sein, die sich auf kritische und respektvolle Weise mit marginalisierten Gruppen auseinandersetzen m\u00f6chten. Hierbei sollen sie auf Machtungleichheiten und auf die M\u00f6glichkeit der Ausbeutung von marginalisierten Gruppen achten.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tMujeres migrantes invisibles [unsichtbare migrantische Frauen]\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<h5><i>Antonia Ramos Posto, Yolanda Justina Nina Becerra &amp; Llanquiray Painemal Morales<\/i><\/h5>\n<p>Antonia Ramos Posto, Yolanda Justina, Nina Becerra und\u00a0 Llanquiray Painemal Morales haben bisher ohne Unterst\u00fctzung am Thema der Sichtbarmachung von Migrantinnen ohne legalen Aufenthaltsstatus in Berlin, den sogenannten undokumentierten\/illegalisierten oder irregul\u00e4ren Migrantinnen gearbeitet. Im Rahmen des Projekts haben sie Podcasts erstellen, die die Situation der genannten Gruppen thematisieren. Die Gruppe hatte so die M\u00f6glichkeit, neue Werkzeuge zu erlernen und technische Fertigkeiten anzueignen, die ihre zuk\u00fcnftige politische Arbeit unterst\u00fctzen. Die gesammelten Interviews, Informationen und Audiodateien wurden von den Aktivistinnen zu Podcast-Episoden zusammengestellt und auf Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts oder \u00e4hnlichen Kan\u00e4len ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&gt;&gt;&gt; Die erste Folge des Podcast findet sich <strong><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/6V74UEtI2fFQzCxvB7tSfT\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tSocial Media und Freie Lizenzen\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<h5><i>KARAKAYA TALKS<\/i><\/h5>\n<p>KARAKAYA TALKS (<a href=\"http:\/\/www.instagram.com\/karakayatalks\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.instagram.com\/karakayatalks<\/a>) ist ein Medienunternehmen, das News und Talkshows f\u00fcr deutschsprachige Millennials und Gen Zs of Color produziert. Ihr Ziel ist es, marginalisierte Perspektiven in Deutschland sichtbar zu machen, da diese in den Medien oft vernachl\u00e4ssigt werden. Obwohl 27 % der deutschen Bev\u00f6lkerung BIPoC sind, werden diese Communitys in den Medien kaum repr\u00e4sentiert und wenn doch, dann oft in stereotypen Zusammenh\u00e4ngen. Das Team von KARAKAYA TALKS besteht zu 100 % aus mehrfach marginalisierten BIPoCs und nutzt haupts\u00e4chlich Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube, um Inhalte zu verbreiten.<\/p>\n<p>Mit der Teilnahme an re\u2022shape m\u00f6chten sie zum einen ihre Pr\u00e4senz auf Social Media verst\u00e4rken und weiterhin Inhalte produzieren, die in der Mainstream-Medienlandschaft oft ignoriert werden. Zum anderen m\u00f6chten sie verstehen, wie Wikipedia-Artikel entstehen, um m\u00f6glicherweise ihr journalistisch erarbeitetes Wissen zu dokumentieren und ihre Arbeit selbstbestimmt auf Wikipedia zu beschreiben. Das Programm soll dazu dienen, fehlendes Wissen \u00fcber \u201eMediengerechtigkeit\u201c zu dokumentieren und verzerrte Darstellungen im Netz \u00fcber Menschen aus marginialisierten Communitys z. B. auf Wikipedia zu korrigieren. Die gesamte Initiative zielt darauf ab, die Pr\u00e4senz und Repr\u00e4sentation von BIPoC-Communitys in den Medien zu st\u00e4rken und deren Wissen eigenst\u00e4ndig zu dokumentieren und unter freier Lizenz zu verbreiten.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tT*R*A*P*$ Academy\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<h5><i>Lee Modupeh Anansi Freeman \/ Farah Abdullahi Abdi\u00a0\u00a0<\/i><\/h5>\n<p>Das TRAP$ Academy-Projekt widmet sich der Formalisierung und Weitergabe von Wissen innerhalb der Black Trans\/GNC (Gender Non-Conforming) Community. Gegr\u00fcndet im Jahr 2021, ist TRAP$ eine Graswurzel-Organisation, die von Schwarzen\/afro-diasporischen trans* und gender-varianten Personen ins Leben gerufen wurde. Diese Community erf\u00e4hrt oft Marginalisierung innerhalb breiterer Schwarzer Bewegungen und Unsichtbarkeit innerhalb (wei\u00dfer) queerer Bewegungen. Das Hauptziel der Akademie ist es, eine intersektionale und kritische \u201eTrain-the-Trainer\u201c-Ausbildung anzubieten, um Schwarze trans* Personen zu st\u00e4rken und Aspekte von Geschlecht, race, Klasse, Macht und Privilegien anzusprechen.<\/p>\n<p>Der Lehrplan wurde von Farah Abdullahi Abdi und Lee Modupeh Anansi Freeman erstellt, die beide Berater*innen f\u00fcr Vielfalt und Inklusion sind. Der Lehrplan behandelt wichtige Themen wie Asyl\/Migration, (Trans-)Misogynoir, Transphobie, Colorism und Ableismus. Das Programm umfasst immersive Workshops, die tief in spezifische Themen eintauchen, sowie Aufgaben, die von den Teilnehmenden individuell oder in Gruppen bearbeitet werden. Ziel ist es, \u201eformalisiertes\u201c Wissen in einer sichereren und zug\u00e4nglichen Umgebung zu vermitteln.<\/p>\n<p>Die Teilnehmenden werden mit Werkzeugen ausgestattet, um formales Wissen mit ihren eigenen Lebenserfahrungen zu verkn\u00fcpfen und bedeutsame Inhalte zu erstellen, die f\u00fcr pers\u00f6nliche Workshops genutzt werden k\u00f6nnen. Das \u00fcbergreifende Ziel besteht darin, die gelebten Erfahrungen der Teilnehmenden als wertvolle Wissensquellen zu validieren. Langfristig strebt die Akademie an, die Teilnehmenden mit F\u00e4higkeiten auszustatten, die ihnen eine zus\u00e4tzliche Einkommensquelle bieten k\u00f6nnen. Da Schwarze trans* Personen oft Diskriminierung und Schwierigkeiten beim Zugang zu Wissen und traditionellen Arbeitsr\u00e4umen erfahren, betont das Projekt den direkten Zusammenhang zwischen Wissensgerechtigkeit und finanziellem Empowerment.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tVon Tr\u00e4umen und Traumata zu Selbstorganisation und Widerstand.\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<h5><i>Lea Sherin K\u00fcbler \/ Lorena Richter \/ Rahul Rahman<\/i><\/h5>\n<p>Das Projekt &#8220;Von Tr\u00e4umen und Traumata zu Selbstorganisation und Widerstand&#8221; zielt darauf ab, in BIPoC-Communitys situiertes Wissen zu f\u00f6rdern, indem es generations\u00fcbergreifende Gespr\u00e4che \u00fcber Selbstorganisation, Widerstand, politische Praxen, Tr\u00e4ume und Traumata erm\u00f6glicht. Der Fokus liegt auf der \u00dcbersetzung vergangener Erfahrungen in die Gegenwart und dem Lernen von den K\u00e4mpfen \u00e4lterer Generationen. Die Initiative begegnet Herausforderungen in der Weitergabe von Erfahrungen und Praxen in pers\u00f6nlichen Kontexten, indem sie R\u00e4ume f\u00fcr Austausch schafft, die oftmals wenig gegeben sind. Das Projekt will hegemoniale Machtstrukturen der Wissensproduktion durch alternative Erz\u00e4hlungen von (post-)migrantischem Leben in Deutschland kritisch hinterfragen. Es zielt darauf ab, einen praktischen Beitrag zur Wissensweitergabe in BIPoC-Communitys zu leisten. Der Wissensaustausch, sowohl individuell als auch kollektiv, soll Momente der Selbsterm\u00e4chtigung schaffen und das Bewusstsein f\u00fcr Wissen in den Gemeinschaften st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Die Gespr\u00e4che wurden\u00a0 in kleinen Gruppen gemeinsam mit den Projektkoordinator*innen aufgezeichnet und nach R\u00fccksprache und Einverst\u00e4ndnis der Teilnehmenden in einer offenen Datenbank archiviert, um das Wissen f\u00fcr alle zug\u00e4nglich zu machen. Das Ziel ist es, gemeinsam geteilte Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven in BIPoC-Communitys aufzudecken und einen Raum f\u00fcr solidarisches Lernen und den Austausch \u00fcber Wissenskonstruktionen zu schaffen.<\/p>\n<p>&gt;&gt;&gt; Die im Rahmen des Projektes entstandene Publikation in Form eines Zines kann <strong><a href=\"https:\/\/thelivingarchives.org\/traeume-und-widerstand\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a><\/strong> heruntergeladen werden.<\/p>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<li>\n\t\t\t<details>\n\t\t\t\t<summary class=\"font-alt lg:text-xl py-6 cursor-pointer border-b border-gray-200 pr-10\">\n\t\t\t\t\tW\u016bp\u00f3 Collective Library\t\t\t\t<\/summary>\n\t\t\t\t<div class=\"my-5 accordion-content\">\n\t\t\t\t\t<h5><i>Mandy Lan \/ Kim Gerlach<\/i><\/h5>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wupocollective.org\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">W\u016bp\u00f3 Collective<\/a> ist eine Bibliothek zur F\u00f6rderung der Sichtbarkeit von BIPoC-Heiler*innen in Berlin. Mit bereits \u00fcber 50 registrierten Praktiker*innen (von Akupunktur bis Reiki und mehr) haben Mandy Lan und Kim Gerlach das Ziel, die Bibliothek zu erweitern und gemeinschaftlich empowernde Werkzeuge aus der Community f\u00fcr die Community bereitzustellen. Besonderer Fokus liegt dabei darauf, K\u00f6rperweisheit neben kognitiver Intelligenz besonders zu w\u00fcrdigen. Das Projekt beabsichtigt, eng mit verschiedenen QBIPoC-Praktiker*innen aus ihrem Verzeichnis zusammenzuarbeiten, um Erkenntnisse zu teilen, die Menschen wieder mit ihren K\u00f6rpern verbinden. Anstatt kurzfristige Retreats oder Veranstaltungen anzubieten, zielt das Projekt darauf ab, Integrationswerkzeuge zu teilen, die lang anhaltende Auswirkungen haben.<\/p>\n<p>Die Aktivit\u00e4ten des Projekts umfassten:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Entwicklung eines kostenfreien Repositoriums, genannt \u201eWiki des K\u00f6rperwissens f\u00fcr QBIPoC\u201c. Dieses wird kurze zweimin\u00fctige \u00dcbungen im Videoformat enthalten.<\/li>\n<li>Das Teilen von \u201eBehind the scenes\u201c-Videos, die die Absichten und Praktiken jeder Heiler*in vorstellen und ein tieferes Verst\u00e4ndnis ihrer Methoden vermitteln.<\/li>\n<li>Die Einrichtung von Feedbackschleifen, um Praktiker*innen zu erm\u00f6glichen, sich an die Bed\u00fcrfnisse der Gemeinschaft anzupassen und zu wachsen, unter Verwendung von KI-Mustererkennung.<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/details>\n\t\t<\/li>\n\t\t\t<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2910,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2022","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"lang":"de","translations":{"de":2022,"en":2058},"pll_sync_post":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wikimedia.de\/reshape\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2022","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wikimedia.de\/reshape\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wikimedia.de\/reshape\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wikimedia.de\/reshape\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2910"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wikimedia.de\/reshape\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2022"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.wikimedia.de\/reshape\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2022\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3053,"href":"https:\/\/www.wikimedia.de\/reshape\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2022\/revisions\/3053"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wikimedia.de\/reshape\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2022"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}