
Veranstaltung
Wessen Wissen zählt?
Zwei Tage Ausstellung, Panels, Workshops und Musik: Beim Festival “Wessen Wissen zählt?” zeigen wir, was Einzelpersonen, Gruppen und Kollektive in drei Jahren im Programm re·shape an Wissen erarbeitet haben. Die multimediale Ausstellung und das Begleitprogramm wurden von und mit den Geförderten gestaltet.
Worum es geht:
Gesellschaftliche Machtverhältnisse prägen, welches Wissen öffentlich sichtbar wird. Perspektiven marginalisierter Communitys werden häufig als nicht relevant eingestuft und sind in freien Wissensprojekten wie der Wikipedia unterrepräsentiert. Gemeinsam wollen wir uns mit der Frage beschäftigen: Wie lässt sich dieses Wissen in Zeiten des Rechtsrucks archivieren und selbstbestimmt sichtbar machen?
Was euch erwartet:
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Ausstellung “Narrative im Wandel”
Welche Geschichten prägen unsere Wahrnehmung, welche Perspektiven werden sichtbar und welche werden verdrängt?
Die Ausstellung „Narrative im Wandel“ lädt ein, dominante Erzählungen zu hinterfragen und marginalisierte Perspektiven zu erkunden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Wahrnehmung und gesellschaftliche Wirklichkeiten durch Geschichten, Bilder, Begriffe und wiederkehrende Deutungen geprägt werden.
Die Ausstellung wird am Freitag eröffnet, am Samstag ist sie durchgehend geöffnet. Eine interaktive Führung am Samstagnachmittag ergänzt die Ausstellung.
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Panels und Diskussionen
Das Eröffnungspanel „Wer erzählt unsere Geschichten?“ widmet sich Sichtbarkeit, Sicherheit und Deutungshoheit. Am Samstag geht es bei „Subkultur als Sprachrohr“ um die Rolle von subkulturellen Szenen und Ausdrucksformen für marginalisiertes Wissen und bei „Erinnerungen einer Generation“ um die Dokumentation und Archivierung von (Gast)Arbeiter*innen-Geschichte.
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Filmscreenings
Ergänzt wird das Programm durch Screenings zweier Filme, die im Rahmen von re·shape entstanden sind: „The Delivery Guy“ erzählt vom Alltag und Kampf um Würde zweier südasiatischer Essenslieferanten in Berlin. „it runs in the Blood“ verbindet Familiengeschichten mit den Kämpfen philippinischer Aktivist*innen während der Marcos-Diktatur der 1970er und 1980er Jahre. Nach den beiden Filmen sprechen wir mit den Filmemacher*innen.
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Workshops
Im Wikipedia-Einführungsworkshop erfährst du, wie die Wikipedia funktioniert und kannst erste eigene Bearbeitungen ausprobieren. Ein Workshop zu Forschungsethik behandelt den verantwortungsvollen Umgang mit marginalisiertem Wissen. Bei “koloniale Kontinuitäten” diskutieren Llanquiray Painemal, Tamara Liencura und Clo Catalan Amoyao koloniale Kontinuitäten in Erinnerung und Gegenwart.
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Musik
Zum Ausklang am Samstagabend gibt es Live-Musik und ein DJ-Set von DJ DumTak.
Anmeldung
Veranstaltungsort:
bUm – Raum für solidarisches Miteinander
Paul-Lincke-Ufer 21Berlin 10999 Germany