OER-Konferenz 2013 – Programm

Aus Wikimedia Deutschland
Wechseln zu: Navigation, Suche


« zurück zur Hauptseite der #OERde13


Freie Bildungsmaterialien in Deutschland – OER-Konferenz 2013

  • Berlin, 14.-15. September 2013
  • #OERde13
OER Programm web-Titel.jpgDas Programm der OER-Konferenz zum Download
Samstag, 14. September
  Plenum Workshopraum 5 Workshopraum 4 Workshopraum 2 Workshopraum 1 Hof-Lounge
09:00 – 10:00 Ankommen, Kaffee und Gespräche
10:00 – 10:15

Begrüßung und Eröffnung (im Plenum):
Jens Best, Präsidium Wikimedia Deutschland und Dr. Verena Metze-Mangold , Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission

10:15 – 11:00

Opening Keynote (im Plenum):
Wie Open Education die (Bildungs-)Welt verändern kann
Philipp Schmidt , P2PU/MIT Media Lab

11:00 – 11:15
11:15 – 12:00 Brauchen wir die Hochschulen noch, wenn alles Lernen Open ist?*

OER in the context of other Open movements

Open Education in der (Hoch-)Schule zwischen ambitionierten Idealen und realem Alltag

Credits für Lernen mit freien Bildungsmaterialen

Mathematik an einer Universität und auf Wikiversity

12:00 – 12:10
12:10 – 12:40 CC, freies Wissen und kommerzielle Nutzung*

Content-Sammlungen für den Schulbereich – Fach, Jahrgang und was dann?

"Open Discovery Space" für die Öffnung von Schulen

Die Lernplattform Moodle goes OER

OER entdecken, erstellen und nutzen

(do:index) Ein Ranking für Digitale Offenheit

12:40 – 13:30 Mittagessen
13:30 – 14:00

Das CC-Debakel *

OER in internationaler Perspektive

"learn:line NRW" - Die Bildungssuchmaschine des Landes NRW

"Media Literacy Lab": Open Learning in der Medienpädagogik

"L3T 2.0": Ein OER-Lehrbuch in 7 Tagen produzieren – (wie) geht das?

CC 4.0 - die neue Version der Creative-Commons-Lizenzen

14:00 – 14:10
14:10 – 14:15 SpeedLab "Experiences"
14:15 – 15:00 The British Way of OER (engl.)

Poland and its national OER programme (engl.)

A Belgian example of OER (engl.)

Norwegens OER-Programm (NDLA) (engl.)

"Serlo" – ein Beispiel für OER in Deutschland

OER from a Dutch perspective (engl.)

15:00 – 15:30 Kaffeepause
15:30 – 16:20 BarCamp Sessionplanung Link zum Sessionplan.
16:20 – 16:30
16:30 – 17:30 openreli

  • Jörg & Simon

Commons in der Praxis

  • Raimond

Verlage und OER

  • Steffen

Brainstorm OER Policy with CC people

  • Alek

Khan Academy Deutsch

  • Bettina

Was können wir von Wikiwijs & Klascement lernen

  • Jan

17:30 – 18:30 MOOCs

  • Philipp

SkillPilot

  • Matthias

OER ausserschulisch

  • Daniel & Eike

Videoproduktion offene Sprechstunde

  • Gisela & Silke

Praxisbeispiel Wiki

  • Melanie

OER machen - OED

  • Oliver

18:30 – 19:30 OER für Bildungsträger

  • Jochen

Gruppenprodukte unter CC-Lizenz

  • Kristin

Offene Metadaten

  • Adrian

20:00 Aperitif und freie Klänge
im Hackendahl

Friedrichstraße 128, 10117 Berlin


Hinweise:

  • Parallel zur OER-Konferenz findet am Samstag von 9 - 14 Uhr der Creative Commons Europe OER Workshop im Workshopraum 3 statt.
  • Die mit * gekennzeichneten Talks werden gestreamt und im Anschluss an die Veranstaltung von der werkstatt.bpb.de online zur Verfügung gestellt.
  • Aus Gründen der besseren Darstellbarkeit sind nicht alle BarCamp-Sessions in den Zeitslots aufgeführt, in denen sie tatsächlich stattgefunden haben.


Sonntag, 15. September
  Plenum Workshopraum 5 Workshopraum 4 Workshopraum 2 Workshopraum 1 Hof-Lounge
09:00 – 09:30 Ankommen, Kaffee und Gespräche
09:30 – 10:00 BarCamp Sessionplanung Sessionplan.
10:00 – 11:00 Hangout mit Cable Green

  • Kristin

OER - Metadaten-Ökologie 2

  • Adrian

Let's talk about politics

  • Rüdiger

OER aus Verlagssicht (Hochschule)

  • Bertram

Design Thinking / Wer braucht wo dringend OER?

  • Martin

Was die OER Bewegung von der Open Source Bewegung lernen kann

  • Markus

11:00 – 12:00 Nutzungsrechte am UM in der Schule

  • Henry

Finanzierung von open access

  • Rolf & Wolfgang

Edutags

  • Richard & Ingo

Deutsche Digitale Bibliothek u. OER?!

  • Ellen

Serlo - Eine OER Lernseite

  • Simon

OER & Accessibility

  • Anna

12:00 – 13:00 Mittagessen
13:00 – 13:45 (Freie) Bildungsressourcen für die Schule in einem informationell offenen Ökosystem*

OER in der politischen Bildung

"OpenCourseWare Europe" explained (engl.)

Warum die Fernuni Hagen Vorreiter in Sachen OER sein müsste

Autoren als Marke - Der Schlüssel zu nachhaltigen Geschäftsmodelle für OER im Schulbereich?

13:45 – 14:00
14:00 – 14:45 Eckpunkte eines deutschen OER-Programms*

Von Open Access und Open Science zu OER?

OER in Schule, Unterricht und Lehrerfortbildung verankern

MOOCs oder Murks?! Was ist von massenhaften Onlinekursen zu halten?

Handbookhand - Ein wissenschaftliches Standardwerk will geboren werden

OER, Open-Content und Urheberrecht

14:45 – 15:00
15:00 – 16:00

Closing Keynote (im Plenum):
OER and the social imperative for educational transformation: what are the priorities? (engl.)
Neil Butcher

ab 16:00 Konferenzausklang bei Kaffee und Kuchen


Keynotes

Wie Open Education die (Bildungs-)Welt verändern kann

Die digitalen Medien und Open Education schaffen grundlegend neue Möglichkeiten zu Lehren und Lernen. Was bedeutet das fuer die Institution Universität, die sich ueber die letzten Jahrzehnte (vielleicht sogar Jahrhunderte) Innovationsversuchen gegenüber recht immun gezeigt hat. Die Kritik wird lauter - sowohl aus Richtung der Kostensparer, fuer die MOOCs (Massive Open Online Kurse) die Zukunft sind, als auch aus dem Lager der Pädagogen, die heutige Lernmodelle veraltet finden. Ist die Hochschule altbacken und zu teuer? Oder übersehen wir bei all der Technologiefaszination, das es um viel mehr geht als bessere Bildungsfliessbander fuer Arbeitskräfte?

Philipp Schmidt, P2PU/MIT Media Lab

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-keynote


OER and the social imperative for educational transformation: what are the priorities? (engl.)

In seinem Vortrag wird Neil Butcher eruieren, inwiefern die Bildungssysteme auf Wirkungen von Informations- und Kommunikationstechnik werden reagieren müssen: zum einen, wie diese Technologie zu nutzen ist, um die Qualität der Angebote für Lernende zu verbessern und zum anderen, wie diese auf ein Leben in der Informationsgesellschaft vorzubereiten sind, in der das Wissen und die entscheidenden Kompetenzen für Erfolg sich ständig rasant verändern. Insbesondere wird Neil Butcher in seinem Vortrag darauf eingehen, wie eine strukturierte Integration von OER in die Lehre und ins Lernen eine Möglichkeit für diese Herausforderung sein kann. Dabei umreißt er mögliche Schritte, die auf nationaler und institutioneller Ebene vorgenommen werden können, um mit Hilfe von OER qualitativ hochwertige Lernbedingungen herzustellen. Ziel dieses Vortrags ist es, den Teilnehmenden einen praktischen Ausblick anzubieten, wie die Vorteile von OER vorangetrieben werden können.

Neil Butcher, Neil Butcher Associates

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-closing


Talks

Brauchen wir die Hochschulen noch, wenn alles Lernen Open ist? - Welche Rolle spielt die Institution Hochschule in einer Offenen Bildungszukunft?

Brauchen wir die Hochschulen noch, wenn alles Lernen Open ist? Welche Rolle spielt die Institution Hochschule in einer Offenen Bildungszukunft?

Die digitalen Medien und Open Education schaffen grundlegend neue Möglichkeiten zu Lehren und Lernen. Was bedeutet es für die Institution Hochschule, die sich über die letzten Jahrzehnte (vielleicht sogar Jahrhunderte) Innovationsversuchen gegenüber recht immun gezeigt hat?

Die Kritik wird lauter - sowohl aus Richtung der Kostensparer, für die MOOCs die Zukunft sind, als auch aus dem Lager der Pädagogen, die die heutige Hochschuldidaktik für veraltet halten. Ist die Hochschule altbacken und zu teuer? Oder übersehen wir bei all der Technologiefaszination, das es um viel mehr geht als bessere Bildungsfliessbänder für Arbeitskräfte?

Oder ist die Hochschule ein Auslaufmodell, wenn man OER vom Web her versteht? Kann man davon ausgehen, dass alle Lerninhalte früher oder später im Web vorhanden sein werden und das Web als Umgebung sowohl für die Zusammenarbeit als auch für den produktiven, also selbst Inhalte erstellenden Lernenden die ideale Lernumgebung darstellt?

Philipp Schmidt, P2PU/MIT Media Lab ; Dr. Martin Lindner, wissmuth & Claudia Bremer , studiumdigitale

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-hochschule


OER in the context of other Open movements - Starting from scratch is not obligatory

Die Vielfalt an Bewegungen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten von (Wissens-) Offenheit (Openness) befassen, bietet einen großen Fundus an Ressourcen und Kompetenzen, die auch für OER hilfreich sein können. Da dieses Potential noch nicht tiefergehend untersucht worden ist, möchte dieser Vortrag den Raum bieten, herauszuarbeiten, wie diese interdisziplinäre Herangehensweise im Generellen, aber auch in konkreten Fällen funktionieren kann.

Dr. Daniel Mietchen, EvoMRI Communications

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-openmovement


Open Education in der (Hoch-)Schule zwischen ambitionierten Idealen und realem Alltag! - Mediendidaktische Professionalität zeitgemäß denken!

Die Auseinandersetzung mit OER im formalen Bildungskontext betrifft auch die Frage nach einem angemessenem Umgang damit. Hierbei ist die Rolle einer mediendidaktischen Professionalität für eine Open Educational Practise zwischen formalen und informellen Bildungskontexten bedeutsam. Der Beitrag ist als Diskussionsrunde angelegt und gibt Impulse zur zeitgemäßen Auseinandersetzung mit mediendidaktischen Fragen zur Planung, Analyse und Reflexion von Lehr- und Lernprozessen im Kontext von Open Education, die zentrale Elemente wie Partizipation, Offenheit und Öffentlichkeit aufgreift.


Prof. Dr. Kerstin Mayrberger, Universität Augsburg & Prof. Dr. Sandra Hofhues, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-ideal-alltag


Credits für Lernen mit freien Bildungsmaterialen - Fünf Fallbeispiele aus Europa, den USA und Australien

Der Vortrag stellt das Konzept der „Entkopplung“ von Bildungsangeboten basierend auf Open Educational Resources vor. Neue Modelle der Zusammenarbeit zwischen nichtstaatlichen Organisation, kommerziellen Start-Ups und Hochschulen, die zur formellen Anerkennung erworbenen Wissen und Kompetenzen führen, werden an fünf konkreten Fallbeispielen dargelegt. Es werden Ansätze präsentiert, wie die Leistungsbeurteilung einer Vielzahl von „globalen“ Lernenden praktisch umgesetzt wird und wie neue Informations- und Kommunikationstechnologien diese Form von Lernangeboten stützen.

Anne-Christin Tannhäuser, EFQUEL

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-credits


Mathematik an einer Universität und auf Wikiversity - Fünf Jahre und zwölf Kurse Erfahrung

Es soll darüber berichtet werden, wie man Materialien zur Mathematik von einzelnen Aufgaben über Übungsblätter, Klausuren, Vorlesungsmanuskripte bis hin zu kompletten Lehrveranstaltungen auf der Plattform Wikiversity organisieren kann. Dabei spielen modulare und semantische Prinzipien eine wichtige Rolle. Ferner wird die Trennung von öffentlichen und nichtöffentlichen Formen aufgehoben. Auf diese Weise ist inzwischen ein nahezu vollständiger Bachelorstudiengang Mathematik unter einer freien Lizenz verfügbar.

Prof. Dr. Holger Brenner, Universität Osnabrück

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-mathematik


CC, freies Wissen und kommerzielle Nutzung - Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung "nicht-kommerziell - NC"

Weil Urheber unterschiedliche Motive und Interessen haben, gibt es unterschiedliche Varianten der "Jedermann-Lizenzen" (CC-Lizenzen). Die beliebteste ist die Einschränkung, dass werke nur nicht-kommerziell verwendet werden dürfen. Das hat weitreichende Folgen, die oft nicht bedacht und auch nicht beabsichtigt sind.

Dr. Paul Klimpel, iRights.Lab

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-cc


Content-Sammlungen für den Schulbereich – Fach, Jahrgang und was dann? - Auf der Suche nach Systematiken für die Auffindbarkeit von Bildungsmaterialien

Die Recherche nach Materialien zu einem bestimmten Lehrplan stellt Lehrende im deutschsprachigen Raum immer wieder vor ein Problem: Es existieren keine einheitliche Bezeichnungen bzw. Kategorisierungen für Inhalte. Neben den abweichenden Begriffen für Fächer, Schwerpunkte oder Kompetenzrahmen sorgen die unterschiedlichen Schulformen pro Bundesland für eine Erschwerung der Auffindbarkeit. Der Vortrag betrachtet diese Herausforderung aus der Sicht von Anbietern von Inhalte-Sammlungen und Software-Entwicklern und soll mögliche Lösungen aufzeigen und eine Diskussion zum Thema Auffindbarkeit anregen.

Christian Lukaschik, edu-sharing NETWORK

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-schulbereich


"Open Discovery Space" für die Öffnung von Schulen - Europäisch, offen und netzwerkbasiert: das neue Innovationsmodell und E-Learning-Portal ODS

"Open Discovery Space" (ODS) unterstützt die Modernisierung der Schulbildung über ressourcenbasiertes Lernen. Ein soziales Portal, das Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht, sich lokal, regional und europaweit in Gemeinschaften miteinander zu vernetzen und auszutauschen, hilft ihnen auf eine Vielzahl verfügbarer, freier Lernressourcen zuzugreifen. Zudem werden Werkzeuge und Services entwickelt und bereitgestellt, die sie bei der Suche, der Produktion, dem Gebrauch, und der Anpassung von digitalen Lernressourcen unterstützen

Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp, MLU Halle-Wittenberg


Die Lernplattform Moodle goes OER - Wie die OpenSource Lernplattform Moodle OER-Kurse unterstützt

Die Open-Source Lernplattform Moodle wird allein in Deutschland von über 6.000 Bildungseinrichtungen genutzt. Weltweit sind es weit über hunderttausend Unternehmen, Hochschulen und Schulen. Lerninhalte aus Moodle-Kurse können als OER-Kurse frei zwischen Bildungsträgern ausgetauscht werden. Internationale Erfahrungen und der Stand der nationalen Umsetzung im deutschsprachigen Bereich.

Ralf Hilgenstock, eLeDia - eLearning im Dialog

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-moodle


OER entdecken, erstellen und nutzen - Der COER13: Ein offener Online-Kurs zu Theorie und Praxis von OER

Wie lässt sich das Thema OER für eine heterogene und räumlich getrennte Zielgruppe erschließen? Ziel des Online Course zu OER (COER13) war es, einen umfassenden Überblick über Theorie und Praxis von OER zu geben. Dabei sollten sowohl Grundlagen zu OER und bestehenden Initiativen vermittelt werden, als auch praxisrelevante Informationen für Lehrende und Lernende, die OER produzieren wollen. Wie ist es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei ergangen, und wurden die Ziele erreicht? Mit diesen Fragen soll sich der Beitrag beschäftigen.

Markus Schmidt, Leibniz-Institut für Wissensmedien

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-nutzen


(do:index) Ein Ranking für Digitale Offenheit - Offene Lehr- und Lernunterlagen OER im Rahmen des Digitalen Offenheitsindex

Das Projekt Digitaler Offenheitsindex 2013 (Digital Openness Index, [do:index] wurde initiiert, um den Beitrag öffentlicher Körperschaften zu digitalen Gemeingütern (wie Daten, Informationen, Wissen und Infrastruktur) sicht- und vergleichbar zu machen. Auf Basis einer breiten und in Teilbereiche gegliederten Indikatorenmatrix wird ein Ranking deutscher Bundesländer sowie ausgewählter Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstellt.

Ein wichtiger Schwerpunkt des Projekt Digitaler Offenheitsindex befasst mit Open Educational Resources. Mit diesem Teilranking wird versucht die Vergleichbarkeit der Initiativen im Bereich Open Educational Resources auf verschiedener öffentlicher Körperschaften zu verbessern und eine offene Diskussion über Handlungsmöglichkeiten zu fördern.

Leonhard Dobusch, do-index.org

Dokumentaiton unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-ranking


Das CC-Debakel - Eine Bilanz nach 10 Jahren CC-Lizenzen

Die CC-Lizenzen sind angetreten eine neue, freie Wissenskultur zu etablieren - und sind gescheitert. Es soll das Ausmaß dieses Scheiterns aufgezeigt und analysiert werden.

Michael Seemann, mspr0.de & Mathias Schindler, Wikimedia Deutschland e. V.

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-ccdebakel


OER in internationaler Perspektive - Handlungsfelder, Akteure, Entwicklungsoptionen

Der Deutsche Bildungsserver hat eine Bestandsaufnahme internationaler OER-Aktivitäten in Form eines Dossiers erstellt. Darin sind auf Basis der international vergleichenden Länderanalysen maßgeblicher Organisation wie UNESCO, OECD, COL und der EU solche Länder tiefer gehend analysiert worden, die sich durch exemplarische Initiativen und Projekte zum breiteren Einsatz von OER auszeichnen und damit als Good/Best Practice dienen können. Im Vortrag soll das Dossier im Überblick mit Akzentuierung genannter zentraler Aspekte präsentiert werden.

Ingo Blees, Deutscher Bildungsserver & Axel Kühnlenz, Deutscher Bildungsserver

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-internationaleperspektive


"learn:line NRW" - Die Bildungssuchmaschine des Landes NRW - Lernmittel suchen und finden

Um individuelles Lernen zu unterstützen, benötigen Pädagoginnen und Pädagogen gut konzipierte Lern- und Bildungsmedien: Materialien, mit denen sich üben lässt, die den Kompetenzerwerb der Lernenden fördern und die die Lehrkräfte in ihrer Unterrichtsvorbereitung entlasten. Vor diesem Hintergrund wird die "learn:line NRW" als eine maßgeschneiderte Serviceleistung für Lehrerinnen und Lehrer präsentiert. Desweiteren wird die Rolle der Landesbildungsserver bei der länderübergreifenden Erschließung und Bereitstellung von OER-geeignetem Content- und Contentquellen thematisiert.

Lothar Palm, learn:line NRW

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-bildungssuchmaschine


"Media Literacy Lab": Open Learning in der Medienpädagogik - Anregungen für Wege aus der Beta-Version des Lernens an Hochschulen

Das "Media Literacy Lab" ist für Lernende im Bereich der Medienpädagogik. Studierende, Interessierte aus der Praxis sowie Lehrer/innen und Eltern können an den Onlineprojekten teilnehmen. Gearbeitet wird an aktuellen Herausforderungen und Spannungslagen im Bereich Internet und Gesellschaft.

Der Raum wird aus der Hochschule heraus geöffnet. Die Gruppenarbeit der Seminare wird ins Netz verlagert. Versucht wird ein wissenschaftlich geprägter Anschluss an aktuelle Debatten. Über einen offenen Umgang mit Wissen sollen über das Lab Spielräume für medienpädagogisches Handeln und Gestalten wahrgenommen werden.

Prof. Friederike Siller, Universität Mainz ; Tabea Siebertz, Universität Mainz ; Jasmin Bastian, Universität Mainz & Niklas Berend, Universität Mainz

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-mll


CC 4.0 - die neue Version der Creative-Commons-Lizenzen - Veränderungen und Funktionen erklärt

Die neue Version 4.0 der Creative-Commons-Lizenzen bringt Vereinfachung, verbesserte Verständlichkeit und neue Funktionen, vor allem rund um Open Data. Sie bringt aber auch einen völlig veränderten Textaufbau. Ich werde dies alles zumindest überblicksartig vorstellen, dabei auch einige der althergebrachten Funktionsweisen der CCPL erklären und anschließend mit dem Publikum über Einzelfragen diskutieren.

John H. Weitzmann, Creative Commons Deutschland

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-cclizenzen


(Freie) Bildungsressourcen für die Schule in einem informationell offenen Ökosystem - Zum Zusammenspiel von Content-, Verweis- und Lernplattformen

Für Lehrpersonen besteht das Problem, digitale Lernmaterialien für ihren Unterricht zu finden und es besteht Unsicherheit, welche Nutzungsarten erlaubt sind. Ressourcen, die für das Lernen geeignet sind, werden von unterschiedlichen Anbietern bereitgestellt und mit unterschiedlichen Lizenzen versehen. Lehrkräfte nutzen diese Ressourcen auf Schulservern und Lernplattformen. Um eine geeignete Auswahl an Lernressourcen treffen zu können, können Verweissystem Lehrkräfte unterstützen. Im Vortrag wird das Zusammenspiel zwischen den Content-Plattformen, schulischen Lernplattformen und Verweisplattformen skizziert. Es wird erläutert, warum ein informationell offenes Ökosystem wichtig ist, um Bildungsanliegen der Gesellschaft einzulösen.

Richard Heinen, Universität Duisburg - Essen - Learning Lab

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-bildungsressourcen


OER in der politischen Bildung - Keine Demokratiebildung ohne offene Quellen

Das Politische ist öffentlich und deswegen sollten Informationen für den Willensbildungsprozess wo immer es möglich ist, und nicht die Persönlichkeitsrechte von Bürgerinnen und Bürgern verletzt, öffentlich zugänglich sein. Was die digitale Welt möglich macht, stellt die politische Bildung aber auch vor große Probleme. Eine Vielzahl von Quellen und Informationen dürfen nur eingeschränkt oder gar nicht benutzt werden. In dem Vortrag sollen Probleme aus der Praxis angesprochen und deren Lösung präsentiert werden, damit politische Bildung die Möglichkeiten des Digitalen nutzen kann und ihrer Funktion, das demokratische Bewusstsein in der Gesellschaft zu stärken, nachkommen kann. Der politische Willensbildungsprozess ist wiederum erheblich von der Veröffentlichung von Informationen abhängig und vollzieht sich zunehmend auch öffentlich auf Facebook, Twitter und Co. Politische Bildung muss auch in diesem öffentlichen Raum wirken können, auch und gerade weil gerade jüngere Zielgruppen hier sozialisiert werden und der Umgang mit Öffentlichkeit in dieser erprobt werden kann.

Öffentlichkeit und Wissenserwerb ist jedoch meistens nicht mehr mit dem aktuell geltenden Urheberrecht zu vereinbaren, weil ein Großteil zum Beispiel historischer Quellen öffentlich nicht zu verwerten ist ohne nicht Urheberrechte zu verletzen. Die politische Bildung braucht also öffentlich zu verwendendes Bildungsmaterial und kann sich nicht mit der Insel der wenigen nutzbaren CC-Materialien zufrieden geben.

Guido Brombach, DGB Bildungswerk & André Nagel, BpB

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-politischebildung


"OpenCourseWare Europe" explained (engl.)

OCW steht für "OpenCourseWare" und entstand kurz nach der Jahrtausendwende als Bezeichnung für die Sammlung frei über das Internet zugänglicher Kursmaterialien des MIT, Boston. Der Ansatz hat inzwischen zur Entstehung einer ganzen Gruppe von Universitäten geführt, die dem Beispiel des MIT folgen und Kursmaterialen verfügbar machen. Diese Gruppe nennt sich OpenCourseWare Consortium (OCWC). Mit "OCW Europe" hat eine Gruppe von fünf europäischen Universitäten gemeinsam mit dem OCWC und Creative Commons vor zwei Jahren damit begonnen, eine eigene Sammlung zugänglicher Kursmaterialien europäischer Universitäten aufzubauen. Ziel dieses von der EU geförderten Vorbereitungsprojektes und des daraus entstehenden OCW Europe ist es, die virtuelle Mobilität der Studierenden in Europa zu erleichtern. Der Vortrag beschäftigt sich mit der europäischen Spielart der OpenCourseWare und soll zeigen, wie sich OCW Europe von herkömmlichen OCW-Aktivitäten unterscheidet, aus welchem Grund dieser Weg eingeschlagen wurde und in welche Richtung sich OCW Europe entwickeln wird.

Ignasi Labastida i Juan, OCW Europe

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-OCW


Warum die Fernuni Hagen Vorreiter in Sachen OER sein müsste - OER zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Die FernUniversität in Hagen ist die einzige staatliche "Distance Teaching" Universität in Deutschland. Seit 1974 wurden verschiedene Ansätze und Methoden zur medienvermittelten Kommunikation und Kollaboration entwickelt. Bis zuletzt spielten OER keine Rolle. Warum das so ist und mit welchen Hürden dabei zu kämpfen ist, verdeutlicht der vorliegende Beitrag.

Markus Deimann, FernUniversität in Hagen & Dr. Sebastian Vogt, FernUniversität in Hagen

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-fernunihagen


"L3T 2.0": Ein OER-Lehrbuch in 7 Tagen produzieren – (wie) geht das? Erfahrungen bei der Produktion der Neuauflage des „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“ (L3T)

"L3T" ist die Kurzform für das preisgekrönte „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“ (http://l3t.eu). Seit Februar 2011 ist es kostenfrei online zugänglich. Im August 2013 wurde die Lehrtext-Sammlung im Rahmen des Projekts „L3T 2.0“ vollständig überarbeitet und erweitert. Dabei haben die ca. 200 Mitwirkenden einen neuen Weg der Kollaboration beschritten: Innerhalb von sieben Tagen wurde das Lehrbuch in acht "L3T"-Camps in Deutschland und Österreich sowie an -zig Arbeitsplätzen verteilt im im deutschsprachigen Europa überarbeitet bzw. neu erstellt.

Markus Schmidt, Leibniz-Institut für Wissensmedien

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-lehrbuch


Autoren als Marke - Der Schlüssel zu nachhaltigen Geschäftsmodelle für OER im Schulbereich?

Der Entwicklungsprozess von freien Bildungsmedien wird oft mit Modellen beschrieben, welche sich unter dem Leitbild der sogenannten Schwarmintelligenz zusammenfassen lassen. Im Gegensatz dazu steht das Konzept, es Autoren (bzw. kleinen Autorenteams) gezielt zu ermöglichen sich als eigene Marke zu etablieren. In diesem Vortrag wird erörtert, wie dieses Paradigma die Evolution (d.h. die Entwicklung, Selektion und Verbreitung) von didaktisierten OER-Lernmaterialien im Schulkontext fördert. Zentrale Inhalte des Vortrags sind die daraus resultierenden Mechanismen zur Qualitätssicherung und Finanzierung sowie deren exemplarische Umsetzung im Lernfink-Projekt.

Stefan Suwelack, Karlsruhe Institut für Technologie

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-autoren


Eckpunkte eines deutschen OER-Programms - Maßnahmen und Ziele deutscher OER-Politik

Ausgehend von der These, dass OER am besten in Form eines Programms, d.h. einer Reihe koordinierter Projekte umgesetzt wird, gibt der Vortrag einen Überblick über Ziele und Inhalte eines möglichen deutschen OER-Programms. Dazu sollen die wichtigsten Interventionspunkte idealtypisch herausgearbeitet und in Hinsicht auf Relevanz und Machbarkeit hin beleuchtet werden. Dazu soll auch auf Vorgehensweisen in vergleichbaren Ländern, etwa den USA, Großbritannien und den Niederlanden eingegangen werden. Im Einzelnen werden Maßnahmen aus folgenden Bereichen vorgestellt:

  • Bewusstsein und Know-How
  • Rahmenbedingungen
  • OER-Arbeitsblätter
  • OER-Lehrbücher
  • OCW
  • OER-Suchmaschine
  • Gehören MOOCS in ein OER-Programm?

Jan Neumann, Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-eckpunkte


Von Open Access und Open Science zu OER? Shortcuts und Irrwege

Seit mehr als zwanzig Jahren haben sich kontinuierlich neue Strategien und Werkzeuge des Open Access-Publizierens im Wissenschaftsbereich entwickelt. Für die (verhältnismäßig) junge Open Educational Resources-Bewegung stellt sich sowohl Ziele als auch die Stakeholder und Umweltfaktoren unter den heutigen Bedingungen ganz anders dar. Dennoch lassen sich Anknüpfungspunkte benennen, die OER auch im OA-Bereich finden kann. Dabei kann es sich sowohl um empfehlenswerte "Short Cuts" als auch um vermeidbare Umwege handeln, wie in diesem Vortrag gezeigt werden soll.

Lambert Heller, TIB Hannover

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-vonzu


OER in Schule, Unterricht und Lehrerfortbildung verankern - Ein Projektbericht über systemische und systematische Ansätze

Der Vortrag "OER in Schule und Lehrerfortbildung" stellt ein Projekt am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) vor, welches sich zum Ziel gesetzt hat OER systemisch und systematisch in Schule und Unterricht zu verankern. Es werden planerische und konzeptionelle Überlegungen zu Diskussion gestellt.

Alexander König, Landesinstitut für Pädagogik und Medien

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-verankern


MOOCs oder Murks?! Was ist von massenhaften Onlinekursen zu halten? Die Sicht aus Wirtschaft und Wissenschaft in einem Streitgespräch

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass sich eine neue MOOC Meldung über soziale Netzwerke und Mainstream Medien verbreitet. Massenhafte Onlinekurse sind zweifellos zur „richtigen“ Zeit gekommen, oder wie kann diese immense Aufmerksamkeit erklärt werden? Die Anzahl der Nachrichten ist mittlerweile auch kaum noch zu überblicken. Vor diesem Hintergrund bietet das Streitgespräch eine Orientierung, indem es aus ökonomischer und bildungswissenschaftlicher Sicht zentrale Aspekte des MOOC-Hypes bespricht.

Dabei geht u.a. darum, ob mit MOOCs überhaupt Bildung entstehen kann – ein Thema mit besonderer Bedeutung für Deutschland, man denke nur an die Ahnherren wie Wilhelm von Humboldt. Auch die ökonomischen Auswirkungen werden thematisiert: Was bedeutet es für öffentliche Hochschulen, wenn MOOCs von profitorientierten Unternehmen eingesetzt werden?

Um diese Spannungslinien angemessen zu würden, diskutieren im Streitgespräch mit Hannes Klöpper und Markus Deimann zwei Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft. Dabei soll jedoch weniger dogmatisch als diskursiv erörtert werden, was sich hinter dem Hype verbirgt.

Markus Deimann, FernUniversität in Hagen & Hannes Klöpper, iversity

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-onlinekurse


Handbookhand - Ein wissenschaftliches Standardwerk will geboren werden - Die Entwicklung eines internationalen Lehrbuchs der Handchirurgie als OER-Projekt

Entwickelt wird ein Open Access Lehrbuch der Handchirurgie, das als erstes "Living Textbook" Weiterbildungsinhalte eines sehr spezialisierten medizinischen Fachgebietes mit offener Lizenz zur Verfügung stellen wird und dabei auf wissenschaftliche Zitierfähigkeit, Peer Review Verfahren und benannte Autorenschaft nicht verzichten will. Die bisherige Entwicklung, Reaktionen und Schwierigkeiten werden skizziert.

Dr. Richarda Boettcher, Handchirurgie Weltweit e.V.

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-standardwerk


OER, Open-Content und Urheberrecht - Urheberrechtliche Rahmenbedingungen von OER

OER betrifft viele Aspekte, unter anderem rechtliche. Unter den rechtlichen Rahmenbedingungen kommt dem Urheberrecht wesentliche Bedeutung zu. Die nach den Prinzipien des OER veröffentlichten und bereitgestellten Lehr- und Lernmaterialien werden in aller Regel urheberrechtlich geschützt sein. Ist das der Fall, müssen allerhand, zum Teil komplexe, Regelungen beachtet werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte.

Dr. Till Kreutzer, iRights.Law

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-urheberrecht


SpeedLab "Experiences"

Während des SpeedLabs werden Programme und Initiativen aus Deutschland und Europa in 20-minütigen schnellen und kompakten Kurzworkshops vorgestellt und mit den TeilnehmerInnen diskutiert. Was können wir von den OER-Initiativen aus Polen, Großbritannien oder Norwegen lernen? Welche guten und schlechten Erfahrungen haben sie gemacht? Welche Projekte gibt es in Deutschland? Was unterscheidet deutsche Initiativen von denen anderer Länder? Und wie können wir von den Erkenntnissen aus anderen Ländern profitieren? In einem kurzen Input der ReferentInnen und vor allem in der anschließenden Diskussion sollen diese und weitere Fragen erörtert werden. Nach dem ersten Kurzworkshop, SpeedLab, ziehen die TeilnehmerInnen zum nächsten Workshop. Der Ablauf bleibt gleich, die ReferentInnen sind andere. Am Ende der zwei SpeedLab-Runden stellen die ReferentInnen jeweils eine These vor, die sie aus den Labs ableiten konnten – ein komprimierter Austausch in 60 Minuten.

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-speedlab


The British Way of OER

Anna Gruszczynska (UK)

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-greatbritain


Poland and its national OER programme

Kamil Śliwowski (PL)

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-poland


A Belgian example of OER

Hans De Four (BE)

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-belgium


Norwegens OER-Programm (NDLA)

Liv Heidrun Heskestad (NO) & Annemor Korsnes (NO)

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-norway


"Serlo" – ein Beispiel für OER in Deutschland

Simon Köhl

Dokumentation unter http://etherpad.wikimedia.org/oer-serlo


OER from a Dutch perspective

Robert Schuwer (NL)

Dokumentation unter https://etherpad.wikimedia.org/p/oer-netherlands



BarCamp-Teil

Das OERcamp fand 2012 als erstes Barcamp zu Open Educational Resources im deutschsprachigen Bereich statt. In 2013 wird das OERcamp unter dem Dach der OER-Konferenz stattfinden. Hier können nicht nur weitere Vorträge, Diskussionen und Workshops stattfinden, die im Unkonferenz-Format vor Ort geplant werden. Auch die konkrete und praktische Arbeit an OER in kleinen Gruppen ist hier möglich. Wer sich schon vorab mit anderen Teilnehmenden - und Teilgebenden - vernetzen möchte, ist herzlich eingeladen, der mixxt-community auf www.oercamp.de beizutreten. Hier können Sessions auch bereits vorab angekündigt und diskutiert werden.


openreli

Link zum Etherpad

Commons in der Praxis

Link zum Etherpad

Verlage und OER

Link zum Etherpad

Brainstorm OER Policy with CC people

Link zum Etherpad

Khan Academy Deutsch

Link zum Etherpad

Was können wir von Wikiwijs & Klascement lernen

Link zum Etherpad

MOOCs

Link zum Etherpad

SkillPilot

Link zum Etherpad

OER ausserschulisch

Link zum Etherpad

Videoproduktion offene Sprechstunde

Link zum Etherpad

Praxisbeispiel Wiki

Link zum Etherpad

OER machen - OED

Link zum Etherpad

OER für Bildungsträger

Link zum Etherpad

Gruppenprodukte unter CC-Lizenz

Link zum Etherpad

Offene Metadaten

Link zum Etherpad

Hangout mit Cable Green

Link zum Video

OER - Metadaten-Ökologie 2

Link zum Etherpad

Let's talk about politics

Link zum Etherpad

OER aus Verlagssicht (Hochschule)

Link zum Etherpad

Design Thinking / Wer braucht wo dringend OER?

Link zum Etherpad

Was die OER Bewegung von der Open Source Bewegung lernen kann

Link zum Etherpad

Nutzungsrechte am UM in der Schule

Link zum Etherpad

Finanzierung von open access

Link zum Etherpad

Edutags

Link zum Etherpad

Deutsche Digitale Bibliothek u. OER?!

Link zum Etherpad

Serlo - Eine OER Lernseite

Link zum Etherpad

OER & Accessibility

Link zum Etherpad



Referentinnen und Referenten

Jens Best, Präsidium Wikimedia Deutschland

Jens Best, geboren 1972 in Frankfurt/Main, ist Politikwissenschaftler. Er arbeitet als Freelancer mit verschiedenen Unternehmen, NGOs und Instituten, u.a. mit ikosom, dem Institut für Kommunikation in sozialen Medien. Er lehrt an verschiedenen Universitäten in den Medien- und Kulturwissenschaften Journalismus und den Politischen Wandel durch das Digitale. Als Netzaktivist wirkt er schwerpunktmässig in den Bereichen OpenData, OpenGov, Digital Public Sphere und der Förderung der digitalen Zivilgesellschaft (Partizipativer, kollaborativer und emanzipierender Nutzen des Web). Er ist Fellow des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik.


Dr. Verena Metze-Mangold, Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission

Dr. Verena Metze-Mangold ist seit 1996 Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. Von 2001 bis 2009 war sie deutsche Vertreterin im Zwischenstaatlichen Rat für das UNESCO-Programm "Information für Alle". Die gelernte Journalistin leitete von 1987 bis 1993 die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Hessischen Rundfunks, danach den Bereich Koordination öffentliche Veranstaltungen. Von 2005 bis 2011 war sie Geschäftsführerin der Filmförderung des hr-Rundfunks.


Philipp Schmidt, P2PU/MIT Media Lab

Philipp Schmidt ist ein renommierter Pionier auf internationaler Bühne im Bereich Open Education. Derzeit arbeitet er in Cambridge (USA) am MIT Media Lab https://www.media.mit.edu/people/ps1. Er ist Executive Director und einer der Gründer der Peer 2 Peer University (P2PU https://p2pu.org/en/ ), einer Graswurzel Innovationsschmiede für Online-Lernen. Als Aktivist für Open Education arbeitete er 2007 an der Cape Town Open Education Declaration http://www.capetowndeclaration.org/ mit und war Gründungsmitglied im Vorstand des "OpenCourseWare" Consortium http://www.ocwconsortium.org/. Philipp Schmidt ist in Köln geboren und aufgewachsen, lebte lange Zeit in Südafrika und arbeitet an Projekten in aller Welt.


Neil Butcher

Neil Butcher lebt in Südafrika, von wo aus er für nationale und internationale Institutionen als Berater für Bildungsplanung, Medienpädagogik und Fernunterricht arbeitet - von 1993 bis 2001 als Mitarbeiter des South African Institute for Distance Education (SAIDE) und als Geschäftsführer von Director of Neil Butcher & Associates. Mit verschieden Bildungseinrichtungen arbeitet er an Veränderungsprozessen zur Optimierung von Fernunterricht, Medienpädagogik und OER. Aufgrund seiner Tätigkeiten für NGOs, Regierungsorganisationen und Unterstützer reiste er viel durch die Welt, um in den Bereichen Fernunterricht, höhere Bildung und Medienpädagogik zu forschen. Derzeit berät Neil Butcher die Weltbank zu verschiedenen Projekten in Indonesien und Indien und unterstützt die University of South Africa bei der Organisationsentwicklung im digitalen Zeitalter.


Dr. Martin Lindner, wissmuth

Martin Lindner (Dr. phil. habil.) ist Partner bei wissmuth.de. Wissmuth berät Unternehmen und Organisationen, wie sie ihre Wissens- und Lernprozesse mit den Mitteln des Web neu gestalten können – Open Source, wo immer es geht. Er publiziert und spricht zu diesen Themen auf Deutsch und Englisch. Bis 1999 war Martin Lindner Privatdozent (Literaturwissenschaft, Kultursemiotik). Zertifizierter "Autor für interaktive Lernmedien (WBT/CBT)" (2000), Gastprofessor für "Medien-Kommunikation-Bildung-Wissen" an der Universität Innsbruck (2002 - 2004), Principal Researcher bei den Research Studios Austria (Studio Microlearning & Microinformation Environments, 2004 - 2008), Program Chair der Innsbrucker "Microlearning"-Konferenzen.


Claudia Bremer, studiumdigitale

Claudia Bremer leitet studiumdigitale, die zentrale eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Sie unterstützt Lehrende, Hochschulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen bei der Konzeption und Umsetzung von eLearning- und Blended Learning-Formaten, Qualifizierungsangeboten und eLearning-Strategien. Ihre Forschungsgebiete liegen in den Bereichen Organisationsentwicklung, Online Kooperation, Medienkompetenz und neue Veranstaltungsformate wie z.B. auch MOOCs. 2011 hat sie zusammen mit Jochen Robes den ersten deutschsprachigen Open Online Course durch¬geführt, der sich dem Thema „Zukunft des Lernens“ widmete. 2012 veranstaltete sie gemeinsam mit eTeaching.org und dem MultimediaKontor Hamburg einen weiteren zum Thema „Trends im E-Teaching“. Zur Zeit setzt sie sich mit der Didaktik und Gestaltung von MOOCs auseinander.


Dr. Daniel Mietchen, EvoMRI Communications

Dr. Daniel Mietchen ist ein Open Scientist, der sich mit der Integration von Forschungs-Workflows im Internet beschäftigt und sich dabei auf Plattformen wie Wikis, die ein kollaboratives Arbeiten ermöglichen, konzentriert. Nach seinem Studium der Biophysik an der Humbold-Universität zu Berlin promovierte Daniel Mietchen an der Universität Saarland. Thematisch reicht sein Forschungsfeld von fossiler und embrionischer Entwicklung über Winterhärte, Wahrnehmung von Musik, Gehirnmorphometrie und stimmliches Lernen.


Prof. Dr. Kerstin Mayrberger, Universität Augsburg

Prof. Dr. Kerstin Mayrberger, Jg. 1977; Studium Lehramt und Magister Erziehungswissenschaft an den Universitäten Lüneburg und Hamburg; 2006 Promotion zur Dr. phil. mit einer Dissertation zum Lernen mit dem Computer in der Grundschule an der Universität Hamburg; 2009 bis 2011 Juniorprofessorin für Medienpädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; seit 2011 Professorin für Mediendidaktik an der Universität Augsburg. Forschungsschwerpunkte: Lernen und Lehren mit mobilen Endgeräten; Partizipatives Lernen im Social Web; Entgrenzung formaler Lernprozesse; Partizipative Mediendidaktik; (Medien-)Pädagogische Professionalität von Lehrenden.


Prof. Dr. Sandra Hofhues, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Vertr.-Prof. Dr. phil. Sandra Hofhues, Jg. 1981; B.A.-/M.A.-Studium „Medien und Kommunikation“ an der Universität Augsburg; Promotion zum „Lernen durch Kooperation“ an der Universität der Bundeswehr München; aktuell Vertretungsprofessorin für Didaktik der Neuen Medien (Mediendidaktik) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Forschungsschwerpunkte: Persönliche Kompetenzentwicklung mit (digitalen) Medien, Kooperationen zwischen Bildungsinstitutionen und Unternehmen, Prozesse der Öffnung und Entgrenzung mit/durch Medien.


Anne-Christin Tannhäuser, EFQUEL

Anne-Christin Tannhäuser arbeitet als internationale Projektleiterin für die European Foundation for Quality in E-Learning (EFQUEL) sowie die Universität Duisburg-Essen. Sie koordiniert die wissenschaftliche Zeitschrift „International Journal for Quality in Learning (INNOQUAL)“ und hat fünfjährige Erfahrung mit interner Projektevaluation und wissenschaftlicher Kommunikation, besonders im Bereich von innovativen Lernformen und neuen Informations- und Kommunikationstechnologien für Lehr-und Lernprozesse.


Prof. Dr. Holger Brenner, Universität Osnabrück

Holger Brenner ist seit 2008 Professor für Mathematik an der Universität Osnabrück, von 2004-2008 war er Dozent in Sheffield. Sein wissenschaftliches Spezialgebiet ist kommutative Algebra und algebraische Geometrie. In der Lehre erarbeitet er seit fünf Jahren seine Vorlesungen auf Wikiversity. Er versteht nicht, warum es Hochschullehrern so schwer fällt, ihre Lehr- und Lerninhalte unter eine freie Lizenz zu stellen.


Dr. Paul Klimpel, iRights.Lab

2002 kam er zur Stiftung Deutsche Kinemathek, deren Verwaltungsdirektor er von 2006 bis 2011 war. In dieser Funktion war er auch Geschäftsführer des Netzwerks Mediatheken und engagierte sich für eine Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen von Museen und Archiven, insbesondere des Urheberrechts. Seit 2007 organisierte er jährlich internationale Symposien über die organisatorischen, technischen und rechtlichen Veränderungen in Gedächtnisorganisationen infolge der Digitalisierung. Seit 2011 koordiniert er den Bereich kulturelles Erbe im Internet & Gesellschaft Collaboratory, seit 2012 arbeitet er als Rechtsanwalt und ist er Leiter des iRights Lab Kultur.


Christian Lukaschik, edu-sharing NETWORK

Christian Lukaschik arbeitet als E-Learning Berater für die Bauhaus-Universität Weimar und die Universität Erfurt. Weitere Arbeitsschwerpunkte: Open-Source Software in der Lehre, Vernetzung von Lernressourcen


Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp, MLU Halle-Wittenberg

Ulrich Kortenkamp ist Professor für Didaktik der Mathematik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Abteilungsleiter "Information- und Kommunikationsplattform" am DZLM. Er beschäftigt sich seit 15 Jahren mit internet-basierten Lehren und Lernen von Mathematik, insbesondere von Geometrie. In den letzten Jahren hat er sich vermehrt mit der gemeinsamen Arbeit an (digitalen) Inhalten und ihrer Verbreitung beschäftigt, unter anderem in den Projekten Intergeo (http://i2geo.net) und Madipedia (http://madipedia.de).


Ralf Hilgenstock, eLeDia - eLearning im Dialog

Ralf Hilgenstock ist der Spezialist für den Einsatz der Lernplattform Moodle im deutschsprachigen Bereich. Sein besonderer Fokus liegt auf der kreativen Gestaltung didaktischer Szenarien jenseits von starren Web Based Trainings Programmen. Die Aktivierung und Vernetzung der Lerner ist ihm wichtig. Zugleich gilt es die organisatorischen Aspekte der Nutzung einer Lernplattform im Blick zu behalten. Heute ist er Geschäftsführer der eLeDia elearning im Dialog. Das Unternehmen ist als Moodle-Partner offizieller Repräsentant für die Open Source Lernplattform. Zuvor war er tätig als Dozent, Trainer, Organisationsberater und Coach. Er leitete eine Weiterbildungseinrichtung, führte ein Beratungsunternehmen und baute die deutschsprachige Moodle-Community auf.


Markus Schmidt, Leibniz-Institut für Wissensmedien

Markus Schmidt ist seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der technischen Konzeption und Umsetzung von IT-Projekten, vor allem bei der Realisierung von Internetlösungen auf Basis Open Source-basierter Systeme. Für das Projekt e-teaching.org ist er für die technische und konzeptionelle Weiterentwicklung des Informations- und Qualifizierungsportals und der damit im Zusammenhang stehenden Systeme zuständig, übernimmt aber auch inhaltliche und redaktionelle Aufgaben.


Leonhard Dobusch, do-index.org

Leonhard Dobusch forscht als Juniorprofessor für Organisationstheorie am Management-Department der Freien Universität Berlin u.a. zu transnationaler Urheberrechtsregulierung und dem Management digitaler Gemeinschaften. Er ist Mitherausgeber des Forschungsblogs governance across borders und schreibt regelmäßig für netzpolitik.org.


Michael Seemann, mspr0.de

Michael Seemann, geboren 1977, studierte Angewandte Kulturwissenschaft in Lüneburg. Seitdem arbeitet er an seiner Doktorarbeit über philosophische Theorien des Archivs und ist seit 2005 mit verschiedenen Projekten im Internet aktiv. Er gründete twitkrit.de und die Twitterlesung, organisierte verschiedene Veranstaltungen und betreibt den populären Podcast wir.muessenreden.de. Vor kanpp zwei Jahren begann er das Blog CTRL-Verlust zuerst bei der FAZ, seit September auf eigene Faust, in dem er über den Verlust der Kontrolle über die Daten im Internet schreibt. Normal bloggt er unter mspr0.de und schreibt unregelmäßig für verschiedene Medien wie RollingStone, ZEIT Online, SPEX, SPIEGEL Online, c't und das DU Magazin. Er hält Vorträge an Universitäten und wissenschaftlichen Konferenzen zu seinen Themen "Kontrollverlust" im Internet, "Plattformneutralität" und der "Queryology".


Mathias Schindler, Wikimedia Deutschland e. V.

Mathias ist seit 2003 Autor bei Wikipedia und gründete 2004 gemeinsam mit anderen Freiwilligen den Verein Wikimedia Deutschland e.V., dem er drei Jahre lang als ehrenamtliches Vorstandsmitglied angehörte. Er ist seit 2009 Projektmanager bei Wikimedia Deutschland im Bereich Politik und Gesellschaft. In seiner Freizeit bloggt er sporadisch bei netzpolitik.org.


Ingo Blees, Deutscher Bildungsserver

Ingo Blees M.A. hat Philosophie und Germanistik studiert und ein Aufbaustudium als Wissenschaftlicher Dokumentar absolviert. Nach mehrjähriger Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Institut der RWTH Aachen wechselte er 2005 ans Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main. Im dortigen Informationszentrum Bildung (IZB) arbeitet er beim Deutschen Bildungsserver an der Konzeption und Entwicklung von Informationssystemen wie z.B. der Social Bookmarking-Plattform Edutags für Lehrkräfte u.a. zur Sammlung von OER. Für den Leiter des IZB, Professor Marc Rittberger, war er zudem als Lehrassistent an der Hochschule Darmstadt tätig.


Axel Kühnlenz, Deutscher Bildungsserver

Axel Kühnlenz M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt/Main. Im dortigen Informationszentrum Bildung (IZB) ist er Leiter der Geschäftsstelle und Koordinator des Redaktionsteams Deutscher Bildungsserver.


Lothar Palm, learn:line NRW

Lothar Palm hat Dipl. Sportwissenschaft und Biologie in Köln studiert. Seit 2008 besitzt er zudem die Lehrbefähigung im Fach Informatik. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Lehrer an verschiedenen Schulformen und Schulen in NRW ist er seit 2008 pädagogischer Mitarbeiter bei der Medienberatung NRW. Dort war er zunächst Mitglied in der Arbeitsgruppe „Lehrerfortbildung online“ mit dem Schwerpunkt Kommunikations- und Arbeitsplattformen. Seit Ende 2010 ist er für die Konzeptionierung und den Umbau der (neuen!) "learn:line NRW" koordinierend zuständig.


Prof. Friederike Siller, Universität Mainz

Friederike Siller ist Juniorprofessorin für Medienpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Friederike Siller studierte Erziehungswis-senschaft und Germanistik an den Universitäten Freiburg i. Brsg. und Hamburg und promovierte im Jahr 2007 an der JGU Mainz. Nach ihrer Promotion übernahm Siller die Leitung des Projekts fragFINN bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V (FSM) und war nach Überführung von fragFINN in einen eingetragenen Verein dessen Geschäftsführerin bis 2012. Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Tätigkeiten sind die Beschäftigung mit Fragen nach der Entwicklung von Medien- und Informationskompetenz und das Lernen und Lehren mit digitalen Medien.


Tabea Siebertz, Universität Mainz

Tabea Siebertz ist studentische Hilfskraft am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dort studiert sie im Masterstudiengang Lebenslanges Lernen und Medienbildung, wobei sie ihren Schwerpunkt klar auf medienpädagogische Inhalte legt. Dabei interessiert sie insbesondere die Verlagerung der Hochschullehre in offene, digitale Bereiche. Tabea Siebertz fragt sich, wie Open Online Kurse konzipiert und betreut sein müssen, damit alle Beteiligten am Ende des Kurses zufrieden sind und einen individuellen Lernerfolg aufweisen.


Jasmin Bastian, Universität Mainz

Jasmin Bastian ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Gemeinsam mit Friederike Siller hat Sie den ersten Open Online Kurs des MLABs zum Thema “Gute Apps für Kinder” angeboten und evaluiert das Projekt. Frei zugängliche Bildungsmaterialien findet sie genial und nutzt sie selbst ständig.


Niklas Berend, Universität Mainz

Niklas Berend ist studentische Hilfskraft am Institut für Erziehungswissenschaft der Uni Mainz. Im Rahmen des Open-Learning-Projektes koordiniert er die Wünsche und Ideen rund um die Homepage sowie die Social-Media-Auftritte des Media Literacy Labs. Auf den Kurs und das gesamte MLAB-Projekt freut er sich ganz besonders, weil es Theorie und Praxis näher zusammenbringt und er viel über Online,- Informatik- und Urheberrechtsdinge lernt. Niklas Berend hofft, dass sich Open Learning (nicht nur an der Uni Mainz) etabliert und das MLAB einen Beitrag dazu leisten kann.


John H. Weitzmann, Creative Commons Deutschland

John H. Weitzmann hat Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Urheber- und Medienrecht studiert. Er arbeitet als Rechtsanwalt in Berlin und ist zudem Redakteur beim Informationsportal iRights.info. Seit 2006 engagiert er sich als Projektleiter Recht von Creative Commons Deutschland, seit 2013 koordiniert er gemeinsam mit einer Kollegin den europäischen Regionalverbund der Creative-Commons-Projekte. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht er Beiträge zu Rechtsfragen in der digitalen Welt.


Anna Gruszczynska, Sheffield Hallam University

Anna Gruszczynska ist seit 2009 in ein britisches Regierungsprogramm zu OER involviert. Als Forschungs- und Projektleiterin ist sie in den vier Jahren für mehrere Initiativen, wie z.B. DefT oder OPITE, verantwortlich. 2010 machte Anna Gruszczynska an der Aston University ihren Doktor in Soziologie, Schwerpunkt Homosexuelle in Polen. Derzeit arbeitet sie als Projektmanagerin in der Personalabteilung der Sheffield Hallam Universität und wirkt bei dem Projekt ACTOER (Accessibility, Challanges and Techniques for OER) mit.


Kamil Śliwowski, Center for Educational Development

Kamil Śliwowski, ehemaliger Radiojournalist, ist seit 2008 Mitglied im polnischen Creative Commons Team. Als Projektleiter ist er verantwortlich für offene Bildungsmaterialien und nicht-staatliche Ressourcen. Darüber hinaus unterrichtet er Informations- und Kommunikationstechnik an einer Universität für Sozial- und Geisteswissenschaften und ist Vorstandsmitglied OER-Stiftung. Auf seinem eigenen Blog berichtet er über neue Technologien und Möglichkeiten im Bildungsbereich.


Hans De Four, Open Educational Resources Network

Hans De Four koordiniert für das belgische Bildungsministerium das Bildungsportal KlasCement. Dort sind derzeit 63000 Lehrer_innen vernetzt. Dies ermöglicht einen Austausch von Unterrichtsmaterialien, Multimedia etc. Zuvor unterrichtete er bis 2003 an einem Gymnasium Mathematik sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Für die Zukunft von OER wünscht er sich einen leichten Zugang zu Bildungsmaterialien für Lehrer_innen und Student_innen.


Liv Heidrun Heskestad, National Digital Learning Arena

Liv Heidrun Heskestad ist Verwaltungsmanagerin der Norwegian Digital Learning Arena (NDLA). Sie war an der Gründung der Initiative und maßgeblich am Aufbau der Organisation beteiligt. Ihre Hauptaufgabenfelder sind die Unterstützung der teilnehmenden norwegischen Bundesländer (17 von 19), die Organisation von Schulungen und die Koordinierung von Lehrern, die das OER-Netzwerk formen. Liv war Lehrerin an einer Oberschule, Koordinatorin und Managerin für Erwachsenenbildung und Regionalmanagerin für Kooperation aller Oberschulen in der norwegischen Südwestregion.


Annemor Korsnes, National Digital Learning Arena

Annemor Korsnes ist Abteilungsleiterin bei NDLA und war ebenfalls am Gründungs- und Aufbauprozess der Organisation beteiligt. Sie war früher Lehrerin - jetzt besteht ihr Job unter anderem darin, die Abteilung für norwegisches E-Learning zu leiten und koordinieren.


Simon Köhl, serlo.org

Simon Köhl, ehemaliger Student der Politikwissenschaften und Soziologie an der Ludwig Maximilian Universität in München, gründete 2011 Serlo, ein kostenloses Internet-Mathe-Lernportal, ähnlich der Wikipedia. Es bietet kostenloses Lernen mit Erklärungen und Prüfungen mit Musterlösungen an. Unter dem Grundgedanke „Freie Bildung für alle“ fängt er bereits als Schüler mit der Arbeit an dem Portal an. Heute ist Serlo ein gemeinnütziger Verein, der von vielen Stiftungen und Unternehmen unterstützt wird. Simon Köhl ist im Verein Ansprechpartner und kümmert sich um die Konzeptentwicklung und Organisatorisches.


Robert Schuwer, Wikiwijs

Robert Schuwer ist Spezialist im Bereich offene Bildungsmaterialien. Er war Leiter des Projekts OpenER an der niederländischen Open University und hat seither in vielen Initiativen, die mit der Veröffentlichung von OER und offener Bildung zu tun haben, mitgewirkt. Er hält diesbezüglich viele Vorträge im In- und Ausland und ist derzeit Projektleiter der Internetplattform Wikiwijs sowie Vorsitzender der Special Interest Group OER SURF.


Richard Heinen, Universität Duisburg - Essen - Learning Lab

Richard Heinen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement der Universität Duisburg Essen. Studium (Politische Wissenschaften, Germanistik, Philosophie) in Köln; 1996 – 1998 Lektor an der University of Limerick, Ireland, 1998 – 2001 Mitarbeiter am Goethe-Institut, Lehraufträge an den Universitäten Düsseldorf und Köln, 2001 bis 2009 Chefredakteur (Lehrer-Online) und Projektleiter bei Schulen ans Netz e.V. Seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement. Arbeitsschwerpunkte sind dort die Themenbereiche "Schulentwicklung und Medienintegration", "Unterstützungswerkzeuge für Lehrkräfte", "BYOD - Bring your own device" und "Freie Bildungsmedien". In diesem Kontext wurde auch der social bookmarking Dienst edutags entwickelt.


Guido Brombach, DGB Bildungswerk

Guido hat Erziehungswissenschaften studiert und beschäftigt sich bis heute damit, wie Menschen lernen. Seit 2000 arbeitet er in der politischen Erwachsenenbildung des DGB Bildungswerk im Bereich Computer und Medien. Das hat zwangsläufig zu einer Verknüpfung von Lernen und Medien geführt. Guido sieht darin die Chance, Lernen in die zunehmend digital durchdrungene Wissensgesellschaft zu transformieren. In den letzten Jahren hat er sich vor allem um eine Harmonisierung von analoger und digitaler Welt bemüht und pädagogische Methoden entwickelt, die digitale Medien sinnvoll in die politische Bildung einbettet.


André Nagel, BpB

Online-Redakteur bei der bpb, lebt in Düsseldorf und arbeitet in Bonn und interessiert sich für Social Media, Netzpolitik und Politische Bildung im Web 2.0.


Ignasi Labastida i Juan, OCW Europe

Ignasi Labastida ist Leiter der Abteilung für Wissensverbreitung an der Universitat de Barcelona und leitet die Forschungsabteilung des Centre de Recursos per a l'Aprenentatge i la Investigació (Lern- und Forschungszentrum) CRAI. Die Universitat de Barcelona ist seit 2003 die Partnerinstitution von Creative Commons in Spanien und Ignasi Labastida seitdem auch Vorstand der Organisation. Er ist für Creative Commons Mitglied im Aufsichtsrat des OCW Consortium sowie Miglied im Verwaltungsrat von Communia, einer frei zugänglichen internationalen Vereinigung auf der Grundlage des gleichnamigen Themennetzwerks, welches durch die Europäische Kommision von 2007 bis 2011 gefördert wurde. Zur Zeit engagiert er sich in einem weiteren von der Europäischen Kommission finanzierten Projekt, welches die Schaffung der Voraussetzungen für ein starkes europäisches OCW-Rahmenkonzept zum Ziel hat.


Dr. Markus Deimann, FernUniversität in Hagen

Markus Deimann ist wiss. Assistent im Lehrgebiet Mediendidaktik an der FernUniversität in Hagen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Open Educational Resources (OER), Distance Education und Bildungstheorie. Er war 2011 Expert Fellow am Open Learn Network der Open University UK. Seit 2001 beschäftigt es sich mit E-Learning in verschiedenen Projekten und als Autoren von Lehrbüchern. Aktuell arbeitet Markus Deimann an seiner Habilitation mit dem Thema Offene Bildung, die abzielt auf eine philosophische und theoretische Analyse der gegenwärtigen OER-Bewegung, um daraus konkrete Ableitungen für offene Lernszenarien in Hochschule und Weiterbildung zu generieren.


Dr. Sebastian Vogt, FernUniversität in Hagen

Sebastian Vogt studierte und promovierte im Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität in Ilmenau. Sein (akadmisches) Leben ist beeinflusst von technisch induzierten Bildungs- und Medieninnovationen. Zur Zeit vertritt Sebastian Vogt die Professur für Allgemeine Bildungswissenschaft (ehemals Bildungstechnologie) an der FernUniversität in Hagen. Zusammen mit Markus Deinmann veranstaltete er den cMOOC "Entdecke die Insel der Forschung" (ExIF13) zum wissenschaftlichen Arbeiten an der "Fern".


Stefan Suwelack, Karlsruhe Institut für Technologie / Lernfink.de

Stefan Suwelack hat in Darmstadt und Edinburgh Elektrotechnik studiert und ist derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Karlsruhe Institut für Technologie im Fachbereich Informatik. Im Rahmen seiner Lehr- und Forschungstätigkeit begeisterte er sich für Open Source, Open Data und Open Education. Als Mitgründer des Startups Lernfink.de ist es ihm ein besonderes Anliegen neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, welche die Verbreitung von freien Bildungsmedien im Schulbereich fördern. Karlsruhe Institut für Technologie / Lernfink.de


Jan Neumann, Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen

Studium der Rechts-, Wirtschaft- und Systemwissenschaften. Nach dem Studium Tätigkeit als Projektmanager und freier Lektor für verschiedene Fachverlage, u.a. für Wolters-Kluwer Deutschland und den Bundesanzeiger Verlag. Seit 2007 tätig beim Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW (hbz), zunächst als Leiter der zentralen Projektkoordination, seit 2012 als Leiter Recht und Organisation. Mitglied des Fachausschusses Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission und des International Advisory Board des Projekts POERUP.


Lambert Heller, TIB Hannover

Seit 2013 Leiter des Open Science Lab der TIB Hannover; regelmäßig Gastdozent an Hochschulen, u.a. FH Köln, HAW Hamburg und Hochschule Hannover, an Weiterbildungszentren (u.a. FU Berlin) und anderswo (vgl. Präsentationen); Koordinator BibCamp 2010, Initiator & Co-Chair Session “Open Government Data” CeBIT 2011, Mitglied des Programmkomitees / Gutachter DGI-Konferenz 2012, Keynote-Speaker WissKom 2012; Autor im Lexikon der Bibliotheks- und Informationswissenschaft, für das Goethe-Institut und anderswo (vgl. Bibliographie und Zitationsindex), Blogger und Twitterer


Alexander König, Landesinstitut für Pädagogik und Medien

Alexander König, M.A., Studium der Geschichte, katholischen Theologie und Germanistik an der Universität des Saarlandes (Lehramt Gymnasium), 2004-2012 Lehrer im saarländischen Schuldienst, 2006-2008 Masterstudium "Medien und Bildung" an der Universität Rostock, 2000-2010 Certificate in Information Technology & Computing an der Open University, seit 2010 Studienprogramm Bildungsmanagement an der Universität Kassel, Promotionsvorhaben bei Prof. Bettina Alavi (PH Heidelberg) zum historischen Lernen mit WebQuests, seit 2012 Leiter der Landesbildstelle und des Fachgebiets E-Learning am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (Saarbrücken); Aufsätze zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, Geschichts- und Mediendidaktik


Hannes Klöpper, iversity

Hannes Klöpper Geschäftsführer beim Start-Up iversity. (http://www.iversity.org/) Klöpper studierte Internationale Beziehungen in Dresden und Straßburg, Liberal Arts am European College of Liberal Arts in Berlin sowie Public Policy an der Hertie School of Governance in Berlin und an der School of International and Public Affairs der Columbia University/NYC. Im Jahrgang 2010/11 arbeitete er als Associate im Projekt „Neue digitale Gesellschaft“ der Stiftung neue verantwortung. Er veröffentlichte gemeinsam mit Yehuda Elkana „Die Universität im 21. Jahrhundert – für eine neue Einheit von Lehre, Forschung und Gesellschaft".


Dr. Richarda Boettcher, Handchirurgie Weltweit e.V.

Dr. Richarda Böttcher Handchirurgin und leitet an einem Berliner Krankenhaus einen Schwerpunkt für rekonstruktive Chirurgie bei verschiedensten Lähmungen. Durch die enge internationale Zusammenarbeit mit Freunden und Kollegen und eigene Erfahrungen als Dozentin fiel ihr zunächst der limitierte Zugang zu Fort- und Weiterbildung in Abhängigkeit von Herkunftsland und materiellem Wohlstand auf. Die regelmäßige Arbeit in der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher medizinischer Fachgesellschaften AWMF als Delegierte wies ihr in der Zusammenarbeit mit Anita Eppelin von der ZB-Med/GMS in Köln und Wolfgang Müller (AWMF und GMS) einen Weg, ihr Konzept für ein Open Access Standardlehrbuch auf wissenschaftlicher Grundlage zu entwickeln und mit einem internationalen Autorenteam umzusetzen. Richarda Böttcher ist Autorin von wissenschaftlichen Publikationen auf Ihrem Fachgebiet, Verfasserin von Buchartikeln und hält neben medizinischen Präsentationen mit Leidenschaft Vorträge zu Open Education und Open Access vor Fachkollegen in aller Welt. Sie ist Vorsitzende des gemeinnützigen Handchirurgie Weltweit e.V.


Dr. Till Kreutzer, iRights.Law

Partner beim iRights.Lab. Jurist, Gründungsmitglied und Redaktionsleiter von iRights.info, Partner von iRights.Law. Rechtsanwalt und Rechtswissenschaftler mit Schwerpunkt im IT-, Urheber-, Persönlichkeits- und Datenschutzrecht. Zahlreiche Publikationen in Fachzeitschriften und Publikumsmedien. „Ad personam“ Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des IK – Informations- und Kommunikationsring der Finanzdienstleister sowie der Open Knowledge Foundation Germany. Assoziiertes Mitglied des Forschungsbereichs Medien- und Telekommunikationsrecht am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg, Mitglied des "Instituts für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software“ (ifrOSS). Lehrtätigkeit zum Urheber-, Marken-, Datenschutz- und Persönlichkeitsrecht an verschiedenen Institutionen.


« zurück zur Hauptseite der #OERde13

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Verein0
Verein
Informieren
Spenden
Werkzeuge