Bündnis F5
2021 bis heute
Warum braucht es das Bündnis F5?
In digitalpolitischen Debatten und Entscheidungsprozessen dominieren oft unternehmerische und kommerzielle Interessen. Damit jedoch alle von der Digitalisierung profitieren können, müssen Gemeinwohl und gesellschaftliche Teilhabe im Zentrum dieser Debatten stehen. Die Expertise der Zivilgesellschaft muss mehr Gehör finden und an politischen Prozessen beteiligt werden.
Das sind die Themen
- Freie und Open-Source-Software sowie Open Data stärken
- Informationsfreiheit ausbauen
- Digitales Ehrenamt fördern
- Wirksame Plattformregulierung und Grundrechteschutz im Netz sicherstellen
- Negative Auswirkungen von KI auf Gesellschaft und Umwelt begrenzen
- Privatsphäre und Sicherheit im digitalen Raum schützen
Was macht das Bündnis?
Um in der Digitalpolitik wirksam zu sein, müssen wir dort präsent sein, wo Entscheidungen vorbereitet und getroffen werden. Daher setzen wir auf den Austausch mit Entscheidungsträger*innen in Ministerien, Verwaltungen und Politik, die wir mit unserer Expertise unterstützen. Wir verfassen Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben und digitalpolitischen Projekten, veranstalten parlamentarische Frühstücke und andere Netzwerk- und Informationsveranstaltungen und suchen den direkten Austausch.
Wer steht hinter dem Bündnis F5?
Wikimedia Deutschland im Bündnis
Die fünf Organisationen bringen verschiedene Anliegen und Expertisen ein. Der Fokus von Wikimedia Deutschland liegt unter anderem auf den Themen Freie und Open-Source-Software sowie Open Data.
Wir setzen uns dafür ein, dass die öffentliche Hand ihr Wissen als Open Data frei zugänglich macht und Software einsetzt, die frei lizenziert ist und damit von allen nachgenutzt werden kann. Ein weiteres Anliegen ist die Stärkung des digitalen Ehrenamts, beispielsweise für Wikipedia, Wikidata, OpenStreetMap oder die ehrenamtliche Entwicklung von Software und Apps.
Das Bündnis F5 auf der re:publica
Ansprechperson