Zukunft D
https://zukunftd.org/
Heike Gleibs, Leitung Digitale Bildung, Demokratie und Kultur
heike.gleibs@wikimedia.de
Gemeinsam. Digital. Für eine starke Demokratie
Zukunft D steht für eine Demokratie, die alle Menschen mitgestalten. In digitalen wie in analogen Räumen. Die Themen der Initiative lassen sich in vier Schwerpunktbereiche einteilen:
- Demokratie und Medienbildung
- Digitale Systeme, KI und Datennutzung
- Demokratische Werte und Vielfaltgestaltung
- Formate der digitalen Partizipation.
Zu jedem Bereich gibt es eine Arbeitsgruppe, die zunächst aus den Initiatoren von Zukunft D besteht – AlgorithmWatch, Aula, Liquid Democracy, Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa und Wikimedia Deutschland. Perspektivisch sollen sich die Arbeitsgruppen zu Orten des Austausches und der Mitgestaltung für relevante Akteur*
innen entwickeln.
Wikimedia Deutschland engagiert sich in der Arbeitsgemeinschaft „Digitale Systeme, KI und Datennutzug“, die zusammen mit Fach- und Praxisexpert:innen wirksame Lösungen für die Herausforderungen der digitalen Transformation entwickelt. Sowie in der AG „Formate der digitalen Partizipation“, die aktiv die Bedingungen für eine wirksame, gerechte und inklusive digitale Beteiligung mitgestaltet.
Digital Democracy Day
Der Digital Democracy Day ist die jährliche Konferenz von Zukunft D. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Menschen zu vernetzen, die sich für Demokratie einsetzen, und Wissen zu Themen, Formaten und Methoden demokratischer Teilhabe zu teilen.
Die Wikimedia-Projekte als Beitrag zur Demokratie
Als Wikimedia Deutschland setzen wir uns für Beteiligung, Diversität, freien und offenen Zugang, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und respektvolle Zusammenarbeit ein. Dabei leisten auch die Wikimedia-Projekte auf mehreren Ebenen einen Beitrag zur Demokratie:
Wissensdemokratisierung:
Die Wikimedia-Projekte machen Wissen kostenlos und barrierefrei für alle zugänglich – unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Bildungsstand. Das stärkt die Chancengleichheit politischer Teilhabe.
Informierte Bürger*innen:
Demokratie setzt voraus, dass Bürger*innen politische Zusammenhänge verstehen. Die Wikimedia-Projekte bieten niedrigschwelligen Zugang zu politischen, historischen und gesellschaftlichen Themen – von Wahlsystemen bis zu aktuellen Debatten.
Gegengewicht zu Propaganda und Desinformation:
Als unabhängige, nicht-kommerzielle Quelle ist besonders die Wikipedia ein wichtiges Korrektiv zu staatlich gelenkten oder interessengesteuerten Medien. Sie bietet belegte Informationen als Gegengewicht zu Fake News, wird stets aktuell gehalten und gegen Manipulation geschützt.
Transparenz:
Ein zentrales demokratisches Prinzip ist Transparenz. Das setzen die Wikimedia-Projekte um: Versionsgeschichten zeigen jede Änderung, Diskussionen innerhalb der Community sind öffentlich einsehbar, Quellen für alle nachprüfbar.
Mehrsprachigkeit:
Wikipedia existiert in über 300 Sprachen. Das ermöglicht auch Sprachminderheiten Zugang zu Wissen in ihrer eigenen Sprache – ein wichtiges Element kultureller und politischer Teilhabe.