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Ein Kindheitstraum – Die Welt-Auskunft

Von: Nina L., Neumarkt St. Veit

Als Kind (Jahrgang 1959) konnte ich meinen Vater alles fragen, was ich wissen wollte. Er war Hauptschul-Lehrer und kannte sich in vielen Wissensgebieten aus, v.a. in Geschichte, Tier-und Pflanzenkunde.

Als ich älter wurde, konnte meine Wissbegier nicht immer zufriedengestellt werden, und auch unser 12-bändiges Lexikon und andere Nachschlagebücher konnten nicht immer Auskunft geben. In Bibliotheken zu suchen, war aufwendig.

Manchmal fantasierte ich, im Gespräch mit Familie oder Freundinnen, welche Erfindungen der Menschheit noch fehlen. Eine Fantasie von mir war folgende:

Es sollte eine Telefonnummer geben, die mit einer Weltbibliothek verbindet. Dort arbeiten viele eifrige Bibliothekarinnen, an die man alle Wissensfragen richten kann; sie schlagen nach und sagen einem dann die Antwort.

Mir war bewusst, dass solche Fantasien kindliche Utopien waren. Auch bei diesem Traum von einer leicht erreichbaren Weltbibliothek dachte ich nicht, dass so etwas überhaupt möglich sein könnte.

Heute, im Internetzeitalter, ist dieser Traum Wirklichkeit geworden: Bei Wikipedia kann ich alles nachschlagen, was ich wissen möchte. Ich nütze es oft und gerne und werde auch selber öfters gefragt.

Meine jüngeren KollegInnen nennen mich deshalb manchmal scherzhaft „Ninapedia“

Nina L. aus Neumarkt St. Veit