Aktionsbündnis Neue Soziale Medien
Politik und Öffentlicher Sektor
Die zentrale Forderung des Aktionsbündnisses Neue Soziale Medien
Das Aktionsbündnis ruft zur Förderung und Nutzung demokratischer, gemeinwohlorientierter und datensouveräner sozialer Medien auf.Im Zentrum steht die Unterstützung und Bewerbung freier, föderierter Plattformen.
Öffentliche Institutionen wie Hochschulen und Ministerien stehen für demokratische Grundwerte und haben einen Bildungsauftrag. Daher sollten sie sich von Plattformen wie X und Instagram zurückziehen – denn dort können sich Desinformation und Diskriminierung weitgehend ungehindert ausbreiten.
Die Plattformen des Fediverse stehen für Gemeinwohl, Offenheit und demokratischen Diskurs. Sie sind dezentral organisiert, verzichten auf das massenhafte Sammeln von Daten, Werbung und Empfehlungsalgorithmen und werden von vielen Ehrenamtlichen moderiert. Öffentliche Institutionen sollten sie daher als zentrale Kommunikationsplattform nutzen und damit stärken.
Pedition
Die vom Aktionsbündnis initiierte Petition „Appell an die Hochschulrektorenkonferenz zur Nutzung sozialer Medien“ haben wir am 15. Januar 2025 an die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Berlin übergeben.
Die Unterstützer*innen fordernHochschulen und Forschungseinrichtungen dazu auf, ihre offizielle Kommunikation von X , Facebook&Co. ins Fediverse zu verlagern.
Mit einem Wechsel ins Fediverse unterstützen Hochschulen und Forschungseinrichtungen demokratische, offene und datensouveräne Plattformen und kommunizieren in einem Umfeld, das ihrem Auftrag gerecht wird.
Unterstützerorganisationen
Das Aktionsbündnis wird getragen von zahlreichen Partnern aus Zivilgesellschaft, Forschung und digitalen Communities, darunter:
Algorithm Watch
Chaos Computer Club (CCC)
cyber4EDU
Datenpunks
Digitalcourage
Forum Informatik
Kuketz-Blog
Open Knowledge Foundation Deutschland
Topio
wechange eG