Face the Facts

„Face the Facts“ ist eine Web-App, die mit Hilfe der Handykamera alle wichtigen Informationen über Politikerinnen und Politiker direkt am Wahlplakat sichtbar macht.

  • Fabian Volkers, Finn-Jordan Max, Oliver Köditz, Victor Bellu

Dazu gehören etwa politische Positionen, Nebentätigkeiten, vergangenes Abstimmungsverhalten, oder Kontroversen. So können sich Wählerinnen und Wähler einfach ein umfassendes Bild von Kandidatinnen und Kandidaten machen und schnell erkennen, wer den eigenen politischen Überzeugungen am Nächsten kommt.

Welches Problem löst eure Idee?

Politikverdrossenheit nimmt überall auf der Welt zu. Zusammenhänge werden immer komplexer, was dazu führt, dass weltweit populistische Parteien in Parlamente gewählt werden, die vermeintlich einfache Lösungen präsentieren. Doch wer steht wirklich für welche Politik? Was bedeuten die Phrasen wirklich? Wer guckt mich da vom Wahlplakat eigentlich an?

Besonders für junge Menschen gibt es wenig auf sie zugeschnittene Medienangebote, um sich vor den Wahlen über die Kandidatinnen  und Kandidaten zu informieren. Gleichzeitig sind die meisten anderen Angebote auf diesem Gebiet hochspezialisiert und die Informationen deshalb oft sehr fragmentiert, was es nicht leichter macht, sich vor Wahlen eine fundierte Meinung zu bilden. Das wollen wir ändern.

Wie löst euer Projekt das Problem?

„Face the Facts“ ist ein Informationshub für Wahlen. Statt sich die Informationen über Kandidatinnen und Kandidaten mühsam aus verschiedenen Quellen zusammenzusuchen, muss der User nur noch seine Handykamera auf das Wahlplakat richten. Die Web-App erkennt die Person auf dem Plakat und gibt einen Überblick über politische Position, Abstimmungsverhalten, Kontroversen oder Nebentätigkeiten.

Wer sich noch umfassender informieren will, wird unkompliziert an die Quellen weitergeleitet. Damit „Face the Facts“ nicht nur Wählerinnen und Wählern in Deutschland zugute kommt, wird die App so konzipiert, dass sie mittelfristig von einer Community gepflegt und in jedem Land der Welt eingesetzt werden kann.

Wem genau möchtet ihr mit eurer Idee helfen?

Wir wollen vor allem die junge Zielgruppe und Nichtwählerinnen und Nichtwähler erreichen, die abseits von Wahlen in ihrem Alltag wenig Zeit finden, sich umfassend über Politik zu informieren. Wer sich heute eine fundierte Meinung bilden will, muss oft mehrere Zeitungen gleichzeitig lesen, Bundestagsdebatten verfolgen und manchmal sogar Parteiprogramme lesen.

Mit „Face the Facts“ machen wir diese Informationen dann zugänglich, wenn es darauf ankommt: Im Wahlkampf. Gleichzeitig orientieren wir uns in der Bedienbarkeit sehr an den Apps und Services mit denen die Zielgruppe vertraut ist. So machen wir es allen einfacher eine fundierte Wahl zu treffen.