20 Jahre Wikipedia – 20 Jahre freier Zugang zu Wissen. Aber wie geht es weiter? Wir haben über 50 kluge Köpfe aus Politik, Kultur, Wissenschaft, Bildung und Netzcommunity nach ihren Ideen für den freien Wissensaustausch im Netz gefragt. Eine Sammlung von A wie Allmende bis Z wie Zukunft.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Wikimedia Deutschland feiert in diesem Jahr den 20. Geburtstag von Wikipedia – der größten Wissenssammlung der Welt. Möglich ist das nur, weil sich Tausende Ehrenamtliche weltweit jeden Tag mit großer Leidenschaft und Sorgfalt für den freien Zugang zu Wissen einsetzen.

Doch die vernetzte Gesellschaft entwickelt sich beständig weiter, und mit ihr auch die Anforderungen an unsere moderne Wissensgesellschaft. Was muss passieren, damit noch viel mehr Menschen mit unterschiedlichen, vielfältigen Perspektiven zum Wissen der Welt beitragen können? Welche technischen und sozialen Grundlagen, welche politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, damit das Wissen der Welt auch in den nächsten 20 Jahren für alle frei verfügbar sein wird?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das „ABC des Freien Wissens“. Von A wie Allmende bis Z wie Zukunft buchstabieren wir darin das ganzen Themenspektrum von Wikimedia Deutschland durch. Und das tun wir nicht allein: Es handelt sich um eine Sammlung ganz unterschiedlicher Stimmen – in Form von Essays, Interviews und Statements. Über 50 kluge Köpfe aus Politik, Kultur, Wissenschaft, Bildung und Netzcommunity bringen ihre Ideen, ihre persönlichen Erfahrungen und Impulse ein. Ich bin überzeugt: Wissen zu befreien und für alle zugänglich zu machen – das ist eine Aufgabe, an der sich möglichst viele beteiligen müssen. Es braucht einen gemeinsamen, kollaborativen Ansatz und den Willen zur Offenheit. Zwei Themen, die mir in diesem „ABC des Freien Wissens“ daher sehr am Herzen liegen.

Besonders freut mich auch, wie viele bemerkenswerte Persönlichkeiten zu dieser Sammlung beigetragen haben: Etwa Markus Beckedahl von netzpolitik.org und die Urheberrechtsexpertin Julia Reda, der Bürgerrechtler Bijan Moini, der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates Olaf Zimmermann und die Politikwissenschaftlerin Emilia Roig – um nur einige wenige zu nennen. Über 50 Stimmen haben wir hier zu wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen versammelt.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen. Und ich freue mich, wenn Sie gemeinsam mit uns die digitale Zukunft mitgestalten wollen. Damit die Welt klüger und gerechter für alle wird.

Herzliche Grüße

Abraham Taherivand
Geschäftsführender Vorstand
Wikimedia Deutschland e. V.

  • Abraham Taherivand
  • Vorwort

A

Allmende statt “Open Everything”: Seit es so einfach ist, Inhalte über das Internet sofort und überall verfügbar zu machen, müssen Offenheit und Gemeingüter differenzierter gedacht werden. Welche Allmenden funktionieren analog und digital – welche nicht? Und was sind die Faktoren, die Allmenden im Netz wirklich nachhaltig machen?

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Allmende statt “Open Everything”: Seit es so einfach ist, Inhalte über das Internet sofort und überall verfügbar zu machen, müssen Offenheit und Gemeingüter differenzierter gedacht werden. Welche Allmenden funktionieren analog und digital – welche nicht? Und was sind die Faktoren, die Allmenden im Netz wirklich nachhaltig machen?

B

Wie sollten Lernräume der Zukunft aussehen? Schulen wurden ja häufig in Epochen gebaut, die auf eine spezifische Art des Lehrens ausgerichtet waren: Auf ein Beibringen, In-die-Köpfe-Drücken. Mit offenen Strukturen könnte man sowohl den klassischen Lehrbetrieb als auch Open Spaces an der Schule ermöglichen.

B

Wie sollten Lernräume der Zukunft aussehen? Schulen wurden ja häufig in Epochen gebaut, die auf eine spezifische Art des Lehrens ausgerichtet waren: Auf ein Beibringen, In-die-Köpfe-Drücken. Mit offenen Strukturen könnte man sowohl den klassischen Lehrbetrieb als auch Open Spaces an der Schule ermöglichen.

C

Wie kommen Urheberinnen und Urheber von Musik ebenso zu ihrem Recht wie die Nutzerinnen und Nutzer? Jahrelang stand bei dieser Debatte vor allem das Urheberrecht im Fokus. So, wie sich die Marktstrukturen im Musikbereich gegenwärtig verändern, zeigt sich aber, dass die Probleme an anderer Stelle liegen.

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Wie kommen Urheberinnen und Urheber von Musik ebenso zu ihrem Recht wie die Nutzerinnen und Nutzer? Jahrelang stand bei dieser Debatte vor allem das Urheberrecht im Fokus. So, wie sich die Marktstrukturen im Musikbereich gegenwärtig verändern, zeigt sich aber, dass die Probleme an anderer Stelle liegen.

D

Daten sind ein immer wichtigerer Erfolgsfaktor für viele Bereiche, von Online-Plattformen über die Industrie bis zum vernetzten Zuhause. Unternehmen und Regierungen sammeln immer mehr Beobachtungen über die Welt und füttern mit ihnen eine Vielzahl von Modellen, die neue Einsichten generieren sollen. Mit der steigenden Bedeutung von Daten wächst die Relevanz einer guten Datenpolitik.

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Daten sind ein immer wichtigerer Erfolgsfaktor für viele Bereiche, von Online-Plattformen über die Industrie bis zum vernetzten Zuhause. Unternehmen und Regierungen sammeln immer mehr Beobachtungen über die Welt und füttern mit ihnen eine Vielzahl von Modellen, die neue Einsichten generieren sollen. Mit der steigenden Bedeutung von Daten wächst die Relevanz einer guten Datenpolitik.

E

In Ewigkeit online: Wie hat das Netz Mechanismen des Erinnerns verändert? Die Digitalisierung bewirkt einen Verlust von Deutungshoheit der Kulturerbeinrichtung und eine Demokratisierung der Erinnerung. Doch wie verändern sich die Auswahlprozesse, was in ein Archiv gehört? Über das Erinnern und Vergessen in der vernetzten Gesellschaft.

E

In Ewigkeit online: Wie hat das Netz Mechanismen des Erinnerns verändert? Die Digitalisierung bewirkt einen Verlust von Deutungshoheit der Kulturerbeinrichtung und eine Demokratisierung der Erinnerung. Doch wie verändern sich die Auswahlprozesse, was in ein Archiv gehört? Über das Erinnern und Vergessen in der vernetzten Gesellschaft.

F

Was ist Scheitern – nur das Gegenteil von Erfolg? Dazu müsste man erstmal wissen, was Erfolg bedeutet. Warum nicht eine Band gründen, die so heißt, um vielleicht hinterher schlauer zu sein!
Sind wir auf dem Weg zu einer positiven Fehlerkultur?

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Was ist Scheitern – nur das Gegenteil von Erfolg? Dazu müsste man erstmal wissen, was Erfolg bedeutet. Warum nicht eine Band gründen, die so heißt, um vielleicht hinterher schlauer zu sein!
Sind wir auf dem Weg zu einer positiven Fehlerkultur?

G

Wir erleben gegenwärtig eine Situation, die alle Gewissheiten erodieren lässt. Ist es Zeit, die Diskussion über das Grundeinkommen zu beleben? Im Kulturbereich ist es ja so: Die meisten Künstlerinnen und Künstler brauchen Geld, um überleben zu können.

G

Wir erleben gegenwärtig eine Situation, die alle Gewissheiten erodieren lässt. Ist es Zeit, die Diskussion über das Grundeinkommen zu beleben? Im Kulturbereich ist es ja so: Die meisten Künstlerinnen und Künstler brauchen Geld, um überleben zu können.

H

Die Ambitionen waren groß, als die Europäische Kommission 2014 eine grundlegende Reform des Urheberrechts ankündigte. Die nationalen Silos verschiedener Rechtssysteme sollten eingerissen, das Urheberrecht einheitlich und leicht verständlich gestaltet werden. Was bei der Reform des europäischen Urheberrechts schiefgelaufen ist – und was jetzt passieren muss.

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Die Ambitionen waren groß, als die Europäische Kommission 2014 eine grundlegende Reform des Urheberrechts ankündigte. Die nationalen Silos verschiedener Rechtssysteme sollten eingerissen, das Urheberrecht einheitlich und leicht verständlich gestaltet werden. Was bei der Reform des europäischen Urheberrechts schiefgelaufen ist – und was jetzt passieren muss.

I

Prinzipien des Open Content und der Offenheit finden heute in vielfältigen Zusammenhängen statt. Doch Insitutionen brauchen verschiedenes, um sich diverseren Communitys zu öffnen und ihre Strukturen zu ändern. Wie sieht die Zukunft offener Kultur im Filmbetrieb, in Museen und anderen künstlerischen Bereichen aus?

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Prinzipien des Open Content und der Offenheit finden heute in vielfältigen Zusammenhängen statt. Doch Insitutionen brauchen verschiedenes, um sich diverseren Communitys zu öffnen und ihre Strukturen zu ändern. Wie sieht die Zukunft offener Kultur im Filmbetrieb, in Museen und anderen künstlerischen Bereichen aus?

J

Zugang und Transparenz ist zunehmend wichtig im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens. Projekte wie „Open Legal Data“ setzen sich zudem für freien Zugang und Transparenz bei juristischen Daten ein. Doch warum ist mehr Offenheit beim juristischen Publizieren überhaupt notwendig? Und wie sieht eine nachhaltige Open-Access-Praxis aus?

J

Zugang und Transparenz ist zunehmend wichtig im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens. Projekte wie „Open Legal Data“ setzen sich zudem für freien Zugang und Transparenz bei juristischen Daten ein. Doch warum ist mehr Offenheit beim juristischen Publizieren überhaupt notwendig? Und wie sieht eine nachhaltige Open-Access-Praxis aus?

K

„Mehr Demokratie wagen“ hieß einmal ein Leitspruch der 1970er-Jahre. 20 Jahre Wikipedia belegen eindrucksvoll, warum „Mehr Kollaboration wagen“ ein ähnliches Motto für die 2020er-Jahre werden könnte. Der Wissensdurst der Vielen: Wie Kollaboration Demokratie und Wissensproduktion stärkt.

K

„Mehr Demokratie wagen“ hieß einmal ein Leitspruch der 1970er-Jahre. 20 Jahre Wikipedia belegen eindrucksvoll, warum „Mehr Kollaboration wagen“ ein ähnliches Motto für die 2020er-Jahre werden könnte. Der Wissensdurst der Vielen: Wie Kollaboration Demokratie und Wissensproduktion stärkt.

L

Im windigen Berlin und im verregneten Brüssel begannen vor rund sieben Jahren eine Reihe von Wikimedianerinnen und Wikimedianern, Fragen zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen für Freies Wissen zu stellen. Es entstand ein Netzwerk von ehrenamtlich und hauptberuflich engagierten Menschen. Wie ehrenamtliches Engagement in Brüssel Einfluss auf die Politik gewinnt.

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Im windigen Berlin und im verregneten Brüssel begannen vor rund sieben Jahren eine Reihe von Wikimedianerinnen und Wikimedianern, Fragen zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen für Freies Wissen zu stellen. Es entstand ein Netzwerk von ehrenamtlich und hauptberuflich engagierten Menschen. Wie ehrenamtliches Engagement in Brüssel Einfluss auf die Politik gewinnt.

M

In der Pandemie ist sehr deutlich geworden, was auch vorher schon ein Problem war: Wir nutzen viele Dienste, die nicht sorgsam mit unseren Daten umgehen, weil sie im jeweiligen Moment einen kurzfristigen Mehrwert versprechen. Wissen und Wirken: Wer hat die Datenmacht in der freien Gesellschaft?

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N

Eigentlich passt alles, was man über soziale Netzwerke und Verantwortung wissen muss, in einen einzigen Satz: Sei kein Arschloch! In der Praxis ist das jedoch, wie an diversen Beispielen zu sehen ist, komplizierter. Und die Wurzel vieler Übel steckt doch letztlich im Geschäftsmodell “pseudo-gratis gegen Daten” im Netz. Versuch einer Anleitung zum Klarkommen im Niemandsland…

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Eigentlich passt alles, was man über soziale Netzwerke und Verantwortung wissen muss, in einen einzigen Satz: Sei kein Arschloch! In der Praxis ist das jedoch, wie an diversen Beispielen zu sehen ist, komplizierter. Und die Wurzel vieler Übel steckt doch letztlich im Geschäftsmodell “pseudo-gratis gegen Daten” im Netz. Versuch einer Anleitung zum Klarkommen im Niemandsland…

O

Die Open-Bewegungen haben viel erreicht. Teile der Verwaltung suchen mittlerweile den intensiven Austausch mit Gruppen des digitalen Ehrenamts, während Politik häufiger zum Innovationstheater lädt. Aber was haben die Open-Bewegungen erreicht? Wo haben sich die gesellschaftlichen Parameter tatsächlich verschoben – zu mehr “Open”?

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Zwischen Utopie und Realität: Gibt es Spielregeln, die in der Netzpolitik anders sind als in der klassischen Politik? Und wie steht es um die Wirkmacht der digitalen Zivilgesellschaft in der Politik?

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Q

Was hat Transparenz mit Qualität zu tun? Offenheit kann zwar als Wert an sich und damit als ein Qualitätsmerkmal wissenschaftlicher Arbeit betrachtet werden. Aber auch als Mittel zum Zweck ist Transparenz in der Forschung mit dem Qualitätsgedanken verbunden.

Q

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R

Kulturerbe-Institutionen beginnen sich zu wandeln: Sie fragen sich verstärkt, welche Perspektiven sie erzählen, was Dekolonisierung von Kulturgut für sie bedeuten würde. Es geht aber auch beim Thema Zugang durch Digitalisierung heute darum zu ermöglichen, dass es Fortschreibungen des Kulturerbes gibt, einen Austausch zwischen den Generationen. Erleben wir einen Mindshift?

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Eins der vier Grundprinzipien der Wikipedia ist der „Neutrale Standpunkt“: Artikel sollen ihr Thema aus einer „neutralen Sicht“ darstellen. Aber was, wenn die Sprache selbst keinen neutralen Standpunkt bietet? Warum Gleichstellung geschlechtersensible Sprache braucht.

S

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T

Kein Zweifel: „Das Netz” hat das Potenzial, etablierte gesellschaftliche Strukturen wie überkommene oder dysfunktionale Regierungsformen aus den Angeln zu heben. Doch wie gehen wir mit der Tendenz um, dass Politik Technik zunehmend als Allheilmittel für gesellschaftliche Probleme adressiert?

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Für datenpolitische Fragen brauchen wir einen regulativen Rahmen. Die Kenntnis der Macht, die in Daten steckt, kann nur der erste Schritt sein. Oft wächst Vertrauen in neue Technologien erst, wenn den Nutzenden ein Mindestmaß an Datenschutz zugesichert wird. Doch wie kann das notwendige Vertrauen in das Grundrecht des Datenschutzes in Zeiten der Pandemie geschützt werden?

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Für datenpolitische Fragen brauchen wir einen regulativen Rahmen. Die Kenntnis der Macht, die in Daten steckt, kann nur der erste Schritt sein. Oft wächst Vertrauen in neue Technologien erst, wenn den Nutzenden ein Mindestmaß an Datenschutz zugesichert wird. Doch wie kann das notwendige Vertrauen in das Grundrecht des Datenschutzes in Zeiten der Pandemie geschützt werden?

V

Wir erleben allerorten bröckelndes Vertrauen – in demokratische Institutionen, traditionelle Medien, auch in die Wissenschaft. Wer sichert das Vertrauen in der vernetzten Gesellschaft? Und was können Communitys im Netz leisten, wenn es um die demokratisierte Wahrheit geht?

V

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W

Was bedeutet Wissensgerechtigkeit? Natürlich müssten in den Entwicklerinnen- und Entwickler-Teams möglichst diverse Perspektiven vertreten sein. Aber wir werden unsere Probleme nicht lösen, wenn wir nicht unser Mindset ändern. Inwiefern kann eine intersektionale Perspektive auch in der Netzpolitik zu mehr Gerechtigkeit führen?

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XY

Welche Strategien sind heute notwendig, damit sich zukünftige Online-Projekte und ihre Communitys von Beginn an divers und vielfältig entwickeln können? Eines ist klar: Für einen Kulturwandel in den Organisationen braucht es das Vermögen, andere Perspektiven wirklich auszuhalten. Das kann Arbeit bedeuten – lohnt sich aber in jedem Fall.

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Z

“Ideal wäre eine Live-Community, in der man Fragen stellen kann, als neue soziale Komponente.” Welche Ideen gibt es zur Weiterentwicklung der Wikipedia als bedeutendster Wissensbasis der Welt? Und was bedeutet digitales Ehrenamt für die Wissensgesellschaft und das Internet-Ökosystem von heute und morgen?

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