Das ABC des Freien Wissens

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Wikimedia Deutschland lädt seit 2014 regelmäßig Fachleute aus Politik, Kultur und Wissenschaft zum Salongespräch ein. Unter dem Motto Das ABC des Freien Wissens buchstabieren wir verschiedene gesellschaftspolitische Themen durch, die mit der Verbreitung Freien Wissens verbunden sind – von der Entwicklung des Buchmarktes über Open Access in der Wissenschaft bis zur digitalpolitischen Agenda der Bundesregierung.

Wikimedia-Salon am 14. April 2020

U=Ungeregelt – Ungerecht? Wer sichert das Gemeinwohl in der Datenpolitik?

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14. April 2020 im Livestream

Gäste:
Ingrid Brodnig, Autorin und Journalistin
Ulrich Kelber, Bundesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit
Christiane Wendehorst, Datenethikkommission der Bundesregierung
Professorin für Zivilrecht, Universität Wien
Jürgen Geuter aka tante, Informatiker und Autor
Moderation: Vera Linß, freie Medienjournalistin

Der Wikimedia-Salon im Video:

In der Debatte um gesetzliche Leitplanken für Datenregulierung, Datenzugangs- und -poolingmodelle schwingt das Pendel Richtung Gemeinwohlorientierung. Die Politik kann hierfür entscheidende Rahmenbedingungen setzen, etwa mit einem Datengesetz.

Doch was heißt das konkret? Wie und durch welche Akteure und Prozesse können Gemeinwohlstandards für die Datenpolitik gestaltet und durchgesetzt werden?

Sind ethische Leitlinien etwa der Datenethikkommission ausreichend bzw. geeignet, um ein gemeinwohlorientiertes Datengesetz zu bauen? Wo stößt der Datenschutz an seine Grenzen, wenn individuelles und öffentliches Interesse gegenüberstehen?

Aufgrund der aktuellen Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus wurde der Wikimedia-Salon live gestreamt.

Statement Ingrid Brodnig

Statement Ulrich Kelber

Statement tante aka Jürgen Geuter

V=Vertrauen. Wer rettet die Demokratie – Institutionen oder Communities?

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ALEX Offener Kanal Berlin

Gäste:
Tania Röttger, Journalistin, CORRECTIV.Faktencheck
Michael Seemann aka msprO, Kulturwissenschaftler und Autor, otherwise network
Alice Wiegand, langjähriges Vorstands-Mitglied der Wikimedia Foundation, Open-Data-Expertin

Moderation: Vera Linß, freie Medienjournalistin

Verstärkt wird auf selbstorganisierte, unabhängige Plattformen wie Wikipedia als Orientierungsgeberin geschaut. Doch was können Communities wirklich leisten, wenn es um die „demokratisierte Wahrheit“ im Netz geht? Wo sind sie besonders gut und sollten gesellschaftlich viel größere Rollen spielen, wo sind sie besonders schlecht? Können Communities unterwandert werden?
Die Veranstaltung fand während der internationalen OPEN GOV WEEK im März 2019 in Berlin statt, bei der über 100 Regierungen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie Bürgerinnen und Bürgern neue Wege suchen zu mehr Vertrauenswürdigkeit und Qualität von Regierungshandeln, vor allem durch mehr Transparenz und Partizipation.

Das Netz hat Räume für demokratische Teilhabe geschaffen. Doch was, wenn es zugleich das Vertrauen in Informationen und Institutionen so weit schwächt, dass ein gesellschaftsweit gültiger Kompromiss unmöglich wird? Braucht ein solcher Kompromiss überhaupt eine universell akzeptierte Wahrheit oder macht es eigentlich nichts, wenn sich in Zukunft jede Teil-Gesellschaft die Welt so redet, wie sie ihr gefällt? Und sind die Institutionen der Demokratie Mitverursacherinnen, Betroffene oder nur Beobachterinnen dieser Entwicklungen? Sind Netz-Communities die eigentlichen Hüterinnen zumindest irgendeines Wahrheitskerns und in Zukunft das, was Institutionen gestern waren, oder sind sie damit überfordert?

T=Technophilie. Wird Technik zum Allheilmittel der Politik?

Postkarte zu ABC Salon des Freien Wissens, Thema Technophilie

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Konferenz Das ist Netzpolitik! am 13. September in der Volksbühne in Berlin statt.

Gäste:
Julia Krüger, Politik- und Sozialwissenschaftlerin, forscht u.a. zu KI und Algorithmen
Christoph Kappes, Jurist, Publizist und Unternehmer
Chris Köver, Autorin und Journalistin (u.a. zu maschinellem Lernen), Gründerin Missy Magazine

Moderation: Bernd Fiedler, Wikimedia Deutschland

Die Art der Internetnutzung ist in ständiger Transformation und stellt damit die Politik vor immer komplexere Herausforderungen. Uploadfilter statt Entscheidung durch Menschen, Hintertüren für Messenger zur Umgehung von Verschlüsselung oder Überwachung mit Gesichtserkennung: Immer neue Vorstöße zeigen, dass die Politik verstärkt auf Technologien zur Lösung politischer Probleme setzt. Die Sorge: Kontrolle soll dadurch skalierbar gemacht werden, Freiheitsrechte werden ausgehöhlt.

Wir beschäftigten uns mit der Frage, bis zu welchem Punkt technische Lösungen sinnvoll als Instrumente zur Durchsetzung politischer Anliegen dienen können. Wie beeinflusst diese Entwicklung die Machtverhältnisse zwischen Individuum, Plattformen und Politik und was bedeutet sie für die Zukunft des freien Netzes? Fotos der Veranstaltung auf Wikimedia Commons

Kurzinterviews mit Julia Krüger, Christoph Kappes und Chris Köver

S=Sprachgewalt. Frauen im Netz

Postkarte zu ABC Salon des Freien Wissens, Thema Sprachgewalt

In der Feministischen Sommeruni 2018 diskutieren wir über Sprachgewalt und sprachliche Gewalt im Netz.

Gäste:
Anke Domscheit-Berg, Bundestagsabgeordnete und Netzaktivistin
Tarik Tesfu, Video-Macher, Feminist und Aktivist
Christina Dinar, Projektleitung debate//de:hate, Amadeu Antonio Stiftung
Anatol Stefanowitsch, Sprachwissenschaftler, Autor „Eine Frage der Moral: Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen.“

Moderation: Stefanie Lohaus, Publizistin, Chefredakteurin Missy Magazine

Es gab einmal die Utopie, der digitale Raum ermögliche eine demokratischere und gerechtere Gesellschaft. Heute ist die Hoffnung verflogen, die Offenheit im Netz schaffe eine gleichmäßigere Verteilung der Sprachgewalt und damit der gesellschaftlichen Gestaltungsmacht aller Menschen. Die Möglichkeit zur freien Partizipation und Wortmeldung im Netz ermöglicht kollaborative Wissensprojekte wie Wikipedia, bringt aber auch Exzesse sprachlicher Gewalt zutage, die eine echte Gefahr für die Meinungsfreiheit und Vielfalt im Netz bedeuten. Auch im Internet gilt: Sprache ist Macht, und die Frage “Wer spricht?” bleibt als uralter Topos auch im Informationszeitalter die zentrale Frage gesellschaftlicher Machtorganisation.

Klar ist: Das Netz spiegelt weitgehend die Herrschafts- und Machtstrukturen der analogen Welt wieder. Der Umgang mit ihnen erfordert jedoch medienspezifische Strategien, die sich gerade erst entwickeln. Was brauchen wir, um die einstige Vision von mehr Teilhabe, Gerechtigkeit und Repräsentation aller Menschen im Netz zu verwirklichen?

Mehr dazu auch im Gastbeitrag für das Deutsche Digitale Frauenarchiv: „Frauen im Netz. Über Sprachgewalt und gewaltvolle Sprache“

R = Reproduktion. Wem gehört die Kunst?

Grafische Darstellung des Buchstaben "R" im Design der Salon-Reihe

Im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe diskutierten wir gemeinsam.

Gäste:
Prof. Dr. Ellen Euler, Professorin für Open Data und Open Access an der Fachhochschule Potsdam
Barbara Fischer, langjährige Open Culture-Expertin bei Wikimedia Deutschland
Prof. Dr. Rolf Sachsse, Professor für Photographie, Designgeschichte und -theorie und Mitgründer der Verwertungsgesellschaft Bild – Kunst
Peter Weibel, Künstler, Ausstellungskurator, Kunst- und Medientheoretiker.

Moderation: Bernd Fiedler, Projektmanager bei Wikimedia Deutschland e.V.

„Wem gehört die Kunst?” – Eigentlich eine Suggestivfrage; denn wer würde schon bestreiten, dass Kunst uns allen gehören sollte, als Inspirationsquelle, als Basis, um Neues zu schaffen?

Die Digitalisierung öffnet vielfältigste Möglichkeiten für Kultur- und Gedächtnisinstitutionen, vom analogen Bewahrer des Originals zum lebendigen Ort der Austausches innerhalb der vernetzten Gesellschaft zu werden. Der Zugang zu Bildung und Kultur für alle Menschen, unabhängig von Status und Geldbeutel, wird in der Politik, in Wissenschaft, Kultur und Bildung stets zur Priorität erklärt. Doch wie steht es bei konkreten Anwendungsfällen wie der Frage, ob Reproduktions-Fotos von gemeinfreien Gemälden der Allgemeinheit frei zur Verfügung stehen sollten, eben etwa zu Bildungszwecken? Der Rechtsstreit zwischen Wikimedia und den Reiss-Engelhorn-Museen um ein Digitalisat eines Richard-Wagner-Gemäldes, der in Karlsruhe am Bundesgerichtshof verhandelt wird, weist weit über den Einzelfall hinaus; er wirft wichtige gesellschaftliche Fragen auf.

Ob Kunst mit Bildungsanspruch oder dilettantischer Quatsch dabei herauskommt, wichtig sei, dass Menschen Zugang zu Kunst haben und Neues aus ihr schaffen können, meinte Barbara Fischer.

Kurzinterviews mit Peter Weibel, Barbara Fischer und Ellen Euler

Q=Qualität. Ist Offene Wissenschaft die bessere Wissenschaft?

Grafische Darstellung des Buchstaben Q

Im Studio von ALEX Offener Kanal Berlin disktuierten wir über die Potentiale von „Open Science“

Gäste:
Dr. Isabel Steinhardt, wissenschaftliche Assistentin, International Centre for Higher Education Research, Universität Kassel
Prof. Dr. Vera Meyer, Professorin für Angewandte und Molekulare Mikrobiologie an der Technischen Universität Berlin
Martin Hammitzsch, Leiter eScience-Zentrum, Helmholtz-Zentrum GFZ Potsdam

Moderation: Dr. Konrad Förstner, Leiter Core Unit Systemmedizin, Universität Würzburg

„Je offener, desto besser!“ – Gilt diese Formel auch für den Bereich Offener Wissenschaft? Das Offenlegen von Forschungsprozessen und die kontinuierliche Kommunikation darüber bieten anderen die Möglichkeit, von bestehenden Erkenntnissen für die eigene Forschung zu profitieren. Doch welche Mechanismen der Qualitätssicherung sind erforderlich, um das Vertrauen in offene Forschung zu gewährleisten und ihre Verlässlichkeit zu sichern? Wo zeigen sich die Qualitätsmerkmale Offener Wissenschaft?

Eine Verbesserung der Qualität von Wissenschaft könne vor allem dadurch erreicht werden, wenn Forschungsprozesse transparent und nachvollziehbar gemacht würden, so Dr. Isabel Steinhardt, die im Fellow-Programm Freies Wissen zu kollaborativem Online-Interpretieren geforscht hat. Die Öffnung des Forschungsprozesses und der verwendeten Daten ermögliche es, Interdisziplinär zu arbeiten und verschiedenste Themenbereiche miteinander zu verknüpfen. Auch mache erst Offene Wissenschaft es möglich, interessierten Bürgerinnen und Bürger in die wissenschaftliche Arbeit als Citizen Science miteinzubeziehen, meint Martin Hammitzsch.

Kurzinterviews mit Vera Mayer, Isabel Steinhardt und Martin Hammitzsch

P=Politik im Netz. Wohin steuert die Digitale Agenda?

Graphische Darstellung des Buchstaben "P"

Im Studio von ALEX Offener Kanal Berlin diskutierten wir mit Politikerinnen und Politikern über zukunftsgewandte Digitalpolitik

Gäste:
Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD
Konstantin von Notz, Experte für Netzpolitik bei Bündnis90/Die Grünen
John Weitzmann, Referent Politik & Recht, Wikimedia Deutschland e. V.

Moderation: Vera Linß, freie Medienjournalistin

Anlässlich des 2017 gewählten Bundestages widmeten wir am 02.11.17 unsere Ausgabe des ABCs des Freien Wissens dem Thema „P=Politik im Netz.“ Digitalisierung war eines der häufigsten Schlagworte im Bundestagswahlkampf. Doch was waren die konkreten Pläne der gewählten Politikerinnen und Politiker für eine zukunftsgewandte Digitalpolitik? In der gemeinsamen Diskussion wurde nicht nur die Frage nach dem zukünftig für die Netzpolitik verantwortlichen Ministerium gestellt, sondern die Entwicklungen in den Bereichen Open Data, Open Government, Open Source und der EU-Urheberrechtsreform besprochen. Ein spannender Rückblick!

O=Open Everything. Was haben die Open-Bewegungen erreicht?

In der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland diskutierten wir mit unseren Gästen rundum das Thema „Open Everything“

Gäste:
Sebastian Seitz, Projektmanager bei der Technologiestiftung Berlin
Stefan Wehrmeyer, Vorstand der Open Knowledge Foundation
Christine Kolbe, Diskursgestalterin und Mit-Initiatorin der Reihe „Open Everything“
Claudia Müller-Birn, Professorin für Informatik an der Freien Universität Berlin
Philip Steffan, Community Manager der Maker Faire Berlin
Martin Riemer, Medienpädagoge

Moderation:Michelle Thorne, Mozilla Foundation

Das Paradigma der Offenheit, des freien Zugangs zu allem, hat zahlreiche Initiativen hervorgebracht. Doch was haben die Open-Bewegungen erreicht? Angelangt beim Buchstaben O nutzten wir mit der 15. Ausgabe des Wikimedia-Salons die Gelegenheit, nach fast zehn Jahren zurückzublicken und zu resümieren, was sich in der Zwischenzeit getan hat. Eingeladen waren dazu Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener Open-Initiativen – von Open Source Software über Open Data bis zu Open Science. In kurzen Vorträgen, gaben die Gäste Einblicke in die Entwicklung einzelner Initiativen und Projekte, in Erfolge und Misserfolge der vergangenen Zeit.

Beiträge von Sebastian Seitz, Stefan Wehrmeyer und Christine Kolbe

Beiträge von Claudia Müller-Birn, Philip Steffan und Martin Riemer

M=Macht der Daten – Daten der Macht. Wie soll die Macht verteilt werden?

Grafische Darstellung des Buchstaben M vor orangefarbenem Hintergrund

In der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland diskutierten wir mit unseren Gästen zum Thema Macht und Daten

Gäste:
Dr. Ulrike Höppner, Politikwissenschaftlerin
Peter Schaar, ehemaliger Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Matthias Spielkamp, Vorstandsmitglied bei Reporter ohne Grenzen, Mit-Gründer von iRights.info

Moderation: Vera Linß, freie Medienjournalistin

Da “Macht ist zunächst die Möglichkeit oder Fähigkeit etwas zu bewirken oder zu beeinflussen.” Mit dieser Definition von Macht eröffnete die Moderatorin Vera Linß am 22. September den 13. Wikimedia-Salon “Das ABC des Freien Wissens”, diesmal zum Buchstaben M mit dem Thema “Macht der Daten – Daten der Macht”. Etwas zu bewirken oder zu beeinflussen – und zwar den gesellschaftlichen Diskurs über Fragen unserer vernetzten Welt – das ist auch das Ziel der Salon-Reihe selbst. Schließlich existieren auch rund um freies Wissen Machtfragen, die uns alle betreffen. Freier Zugang zu Wissen und Informationen wird oft als ein Indikator für gesellschaftliche Teilhabe und Demokratie gesehen. Doch auch in Gesellschaften mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung gibt es Konflikte rund um Datenzugang und Datenmacht. So hat jede und jeder Einzelne ein legitimes Interesse daran mitzuentscheiden, welche persönlichen Daten im Internet zugänglich gemacht werden dürfen. Auch ein Projekt wie Wikipedia muss bei Löschanfragen abwägen zwischen der enzyklopädischen Relevanz der veröffentlichten Information einerseits und datenschutzrechtlichen Aspekten andererseits.

Wer entscheidet, was mit den Daten im Internet passiert? Können sich Grundrechte wie die Entscheidungshoheit über die eigenen Daten noch gegen die faktische Datenherrschaft durchsetzen? Wie soll die Macht verteilt werden?

Kurzinterviews mit Ulrike Höppner, Peter Schaar und Matthias Spielkamp

L = Liquid Lobbying. Welche Formen neuer Interessenvertretung erobern Brüssel?

Graphische Darstellung des Buchstaben L auf hellblauem Hintergrund

In der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland diskutierten wir mit unseren Gästen zum Thema neues Lobbying.

Gäste:
Dr. Joachim Bühler, Mitglied der Geschäftsleitung Politik & Wirtschaft, Bitkom e. V. Daniel Freund, Leiter Advocacy EU Integrity, Transparency International
Dimitar Parvanov Dimitrov, Wikimedian in Brussels, Free Knowledge Advocacy Group EU

Video-Interview-Aufzeichnung mit Jan Philipp Albrecht, innen- und justizpolitischer Sprecher der Grünen Europafraktion

Moderation: Philip Banse, Journalist

Der zwölfte Wikimedia-Salon, am 16. Juni 2016, beschäftigt sich mit der Frage, welche Möglichkeiten sich auf EU-Ebene zur Partizipation ziviligesellschaftlicher Bewegungen entwickeln. Mit dem Begriff Liquid Lobbying ist die Strategie gemeint, neue digitale Kanäle für kollaboratives und transparentes Lobbying im Sinne des Freien Wissens zu nutzen. Tun sich im vernetzten Zeitalter neue, transparente Wege zur Einflussnahme durch zivilgesellschaftliche Bewegungen auf? Oder bleiben letztlich trotz neuer Möglichkeiten die alten Entscheidungs- und Gesetzgebungsprozesse bestehen? Vertreter von Transparency International, Bitkom e. V. und der Wikimedia EU Policy Group diskutierten über neue Formen und ethische Grenzen der Interessenvertretung.